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Yoga Bekleidung: So findest Du die passende Yogakleidung

Seit der Aerobic-Welle der Achtzigerjahre hat kein anderes Fitnessprogramm derart stark eingeschlagen wie die traditionelle Bewegungslehre aus dem fernen Indien. Obwohl Yoga auf eine mehrere tausend Jahre dauernde Geschichte zurückblicken kann, wurde die Lehre vom Einklang zwischen Körper und Geist erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Europa und in die Vereinigten Staaten gebracht. Bald fiel den frisch gebackenen Yoga-Adepten auf, dass es an passender Kleidung für ihr Hobby mangelte. Aufgrund der Besonderheiten der Yoga-Übungen muss Yoga Kleidung leicht sein und maximale Bewegungsfreiheit gewähren. Wichtig ist zudem, dass bei Übungen wie dem "herabschauenden Hund" oder bei Kopfständen nichts verrutscht.

Yoga-Tops für ein per­fek­tes As­a­na

Passform und Material spielen bei Yoga-Tops eine wichtige Rolle. Neben eng anliegenden Tops, die Sport-BHs ähneln, gibt es ebenfalls langärmelige Oberteile aus weichen Materialien, die vor allem bei weniger intensiven Praktiken zum Einsatz kommen. Viele Yoginis – so werden weibliche Yoga-Praktizierende genannt – tragen ein BH-Top unter ihrem Yoga-Shirt. Die meisten Yoga-Shirts haben einen elastischen Bund sowie Ärmel mit elastischen Bündchen. Da auf die körperlichen Übungen in der Regel eine Meditation folgt, solltest Du stets ein langärmeliges Yogashirt in die Yogastunde mitnehmen. Ebenfalls beliebt sind eng anliegende Shirts aus Funktionsmaterialien, die Feuchtigkeit aufnehmen und von der Haut wegleiten. Eine hübsche Note verleihen zarte Prints oder ausgefallene Details, die Dein Yoga-Outfit zum Hingucker machen. Aber auch schwarze Kleidung ist im Yoga im Trend. Sehr beliebt sind zudem Wickelshirts, die sich problemlos überstreifen lassen und auch im Alltag getragen werden können.

Yo­ga­ho­sen: von weit bis eng

Was Yogahosen angeht, bleibt die komplementäre Einheit zwischen weit und eng erhalten. Viele Yoginis fühlen sich in bequemen Pluderhosen mit elastischem Beinabschluss besonders wohl. Vor allem bei meditativen Yogapraktiken kommen weite Hosen aus weichen Materialien überdurchschnittlich oft zum Einsatz. Achte darauf, dass Deine Yogahose nicht zu tief sitzt und der Bund auch bei Übungen wie dem Lotussitz nicht verrutscht. Zu einer weiten Yogahose passen weite Oberteile ebenso gut wie engere Modelle. Bei körperlich intensiven Übungen hingegen empfinden manche Menschen weite Sporthosen als störend. Auch können Fehler in der Ausführung der Asanas unbemerkt bleiben, was sich negativ auf das Training auswirkt.

Yoga-Tights sind im Grunde genommen nichts anders als Leggings, doch die eng anliegenden Yogahosen verfügen oft über einen breiten, elastischen Bund, der umgeschlagen werden kann. Ähnliche Produkte kommen auch beim Pilates zum Einsatz. Voll im Trend liegen Modelle, deren Bund sich farblich vom Rest des Kleidungsstücks abhebt. Yoga-Tights machen jede Bewegung mit und sorgen für maximale Bewegungsfreiheit. Sie lassen sich mit einem BH-Top oder einem figurbetonten Shirt kombinieren. Besonders raffiniert sind Modelle mit integrierten Stulpen, die bei Bedarf über die Füsse gerollt werden können. Das erhöht die Griffigkeit und sorgt für ein besseres Gleichgewicht.

Tol­le Yoga-Mode für je­den Tag

Seit Yoga zu einer erfolgreichen und überaus beliebten Freizeitbeschäftigung geworden ist, hat sich die Yogamode in den Alltag eingeschlichen. Immer mehr Frauen verzichten auf separate Garderoben und tragen auch in ihrer Freizeit oder daheim gern Yogapants. Die weichen, stylishen Yogashirts sind einfach zu schön, um nur auf der Matte zu glänzen. Kombiniere sie mit einer Jeans, einer lässigen Stoffhose oder einem bequemen Rock aus Jersey. Selbst wenn Du im Alltag auf das Tragen eines kompletten Yoga-Outfits verzichtest, kannst Du Deine Freizeitgarderobe mit einem Schuss Yoga-Fashion verfeinern. Yoga-Kleidung aus natürlichen Materialien ist für verschiedene Outdoor-Aktivitäten bestens geeignet, aber in einem bequemen Yogatop mit passender Hose lässt es sich auch ganz wunderbar auf dem Sofa entspannen.

So pflegst Du Dei­ne Yoga Klei­dung

Yogakleidung besteht in der Regel aus Materialien wie Baumwolle oder Polyester, die überaus pflegeleicht sind und problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden können. Eine Wassertemperatur von 30 Grad ist optimal. Achte darauf, die Wäsche zu sortieren und Ihre Yogatops und -hosen mit Kleidungsstücken in ähnlichen Farben zu waschen. Im Zweifelsfall gibst Du ein Farbfangtuch in die Waschmaschine, um unschöne Verfärbungen zu vermeiden. Benutze ein Feinwaschmittel und verzichte auf Weichspüler, da dieser die Fasern beschädigen kann.

Yoga-Zu­be­hör für An­fän­ger und Fort­ge­schrit­te­ne

Für ein erfolgreiches Yoga-Training bedarf es einiger wichtiger Accessoires. Da Anfänger oft Mühe haben, die Asanas korrekt auszuführen, kommen verschiedene Hilfsmittel zum Einsatz. Bei Spagaten und anderen Dehnübungen sind Yogablöcke einfach unentbehrlich: Die Schaumstoffklötze werden unter Po oder Beine gelegt, können aber auch als Stützen für die Arme dienen. Bestimmte Praktiken enden mit einer längeren Meditation oder gar mit einem schlafähnlichen Zustand, der die Kräfte sammeln soll. Damit Du nicht frierst, kannst Du Dich in einen grossen Schal oder eine leichte Decke hüllen. Viele Yogastudios bieten ihren Besuchern Decken an – es lohnt sich nachzufragen. Selbst wenn das Yogastudio Matten zur Verfügung stellt, ziehen es viele Yoginis vor, eine eigene Yogamatte zu benutzen. Einerseits gewährleistet dies einwandfreie Hygiene, andererseits kannst Du so auch zu Hause Yoga praktizieren und Dich ganz bewusst auf bestimmte Asanas konzentrieren. Yogamatten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Wählen ein Modell, das farblich zu Deiner Yoga Kleidung passt, oder entscheide Dich für eine Matte mit einer besonders rutschfesten Oberfläche. Wem selbst das nicht genügt, greift zu Yogasocken. Die weichen Socken halten Deine Füsse warm und sorgen auch für zusätzlichen Grip. Vor allem bei fortgeschrittenen Asanas kann das eine grosse Hilfe sein.

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