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Chat-Regeln – Ein freundliches Miteinander gilt auch online.

Respektvoller Umgang online

Netiquette und Chat-Regeln für Eltern und Kinder

Respektvoller Umgang online

Netiquette und Chat-Regeln
für Eltern und Kinder

Online chatten, kommentieren, liken und kommunizieren – das Internet bietet viele verschiedene Plattformen, um Meinungen auszutauschen oder mit Freunden und Bekannten zu interagieren. Über soziale Netzwerke, Messenger und Chat-Räume können wir Gespräche führen oder die neuesten Informationen und Artikel teilen. Wie auch im Alltag gelten online gewisse Regeln und Umgangsformen, die eingehalten werden sollten, um ein respektvolles Miteinander zu wahren. Wir erklären Ihnen, worauf Sie im Umgang mit anderen Personen online achten müssen und was „Netiquette“ bedeutet. Weiterhin geben wir Tipps, wie Sie mit Ihrem Kind Chat-Regeln aufstellen können und was es zum Thema „Smartphones in der Schule“ zu beachten gibt.

Respektvolles Miteinander – Online wie offline die Netiquette bewahren

Die Anonymität des Internets verleitet so machen Nutzer dazu, seinen ungefilterten Gedanken freien Lauf zu lassen. So finden Sie in manchen Chat-Räumen oder Kommentarspalten eventuell Aussagen oder beleidigende Kommentare, die nicht den Chat-Regeln entsprechen und schon gar nicht der Netiquette. Dabei gelten online die gleichen Verhaltensregeln wie im normalen Miteinander abseits des Internets.

Unter dem Begriff Netiquette verbergen sich die beiden Wörter „Net“ – kurz für Internet – und „Etiquette“. Die Netiquette definiert also die Benimmregeln im Internet und regelt das freundliche und respektvolle Miteinander in Chats, Foren, Kommentarsektionen und vielen anderen Bereichen. Administratoren und Moderatoren haben die Aufgabe darauf zu achten, dass die Netiquette auf der entsprechenden Plattform eingehalten wird. Trotzdem hält sich nicht jeder User automatisch an die festgelegten Richtlinien – ein Verstoß dagegen kann zum Beispiel einen Ausschluss von der jeweiligen Plattform nach sich ziehen.

 Kinder-Chat – Lernen Sie das Internet und soziale Netzwerke aus der Sicht Ihres Kindes kennen.

Damit Sie und Ihr Kind besser mit solchen Kommentaren und Bemerkungen umgehen können, ist es wichtig, stetig über Ihre Online-Erfahrungen zu reden. Teilen Sie hier sowohl positive als auch eventuelle negative Erfahrungen miteinander und sprechen Sie über Ihre Gedanken und Gefühle in bestimmten Situationen. Was war an dem Verhalten eines Users falsch? Welche Formulierung wäre passender oder höflicher gewesen? So bauen Sie Vertrauen zu Ihrem Kind auf, was die Internet-Welt angeht, stärken sein Selbstbewusstsein und halten es dazu an, einen positiven Ausdruck im Internet zu wahren. Wie Sie zusammen sicher das Internet erkunden können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Lassen Sie sich verschiedene Seiten, Kinder-Chats und soziale Netzwerke aus der Sicht Ihres Kindes erklären[1]. Auf diese Weise lernen Sie eventuell noch etwas über Funktionen, die Sie bisher noch nicht kannten und sehen, welche Aspekte Ihr Kind verstanden hat und wo eventuelle Fragen auftauchen. Die ersten Schritte in der Welt der sozialen Netzwerke und Kinder-Chats sollten Sie stets zusammen unternehmen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass hinter jedem Benutzernamen ein echter Mensch steckt. Durch die lustigen Namen und Profilbilder kann dieser Aspekt manchmal in Vergessenheit geraten. Reden Sie darüber, dass im Chat die gleichen Regeln herrschen wie in einem richtigen Gespräch und warum man diese „Netiquette“ einhalten sollte.

HinweisIm Internet finden Sie auch Kinder-Chats wie helles-koepfchen.de, die moderiert werden und Ihrem Kind somit eine sichere Umgebung zum Chatten bieten. Weitere Internetangebote für Kinder finden Sie hier.

HinweisIm Internet finden Sie auch Kinder-Chats wie helles-koepfchen.de, die moderiert werden und Ihrem Kind somit eine sichere Umgebung zum Chatten bieten. Weitere Internetangebote für Kinder finden Sie hier.

Chat-Regeln für einen friedlichen Austausch online

Chat-Räume bieten die Möglichkeit, online zu reden, zu diskutieren und Bilder zu verschicken. Hier wird das persönliche Gespräch in die digitale Welt verlagert. Diese Art der Kommunikation ist erstmal neu für Ihr Kind. Begleiten Sie es daher bei den ersten Besuchen im Chat-Raum und erklären Sie ihm die Funktionen und Möglichkeiten.

Damit alles reibungslos verläuft, einigen Sie sich gemeinsam auf ein paar Regeln und halten Sie sie fest. Einige wichtige Chat-Regeln für einen respektvollen Umgang online sind[2]:

  • genau Überlegen und dann erst schreiben
  • Nachrichten vor dem Abschicken noch einmal durchlesen
  • positive Worte wählen und Kritik konstruktiv und freundlich formulieren
  • keine Gerüchte weitererzählen
  • nicht auf zugesendete Links klicken
  • Bilder nicht ungefragt weiterleiten
  • wenn jemand beleidigend wird, mit den Eltern darüber reden

Zeigen Sie Interesse daran, was Ihr Kind im Kinder-Chat tut und tauschen Sie sich mit ihm darüber aus, welche Erfahrungen es gemacht hat. Sie werden viel Spaß daran haben, geteilte Bilder anzusehen und über gesendete Witze zu lachen. Achten Sie jedoch auch darauf, Ihrem Kind nach der Einführungsphase genügend Freiraum zu bieten. So sammelt es eigenständig Erfahrungen und schult seine Medienkompetenz. Vertrauen Sie Ihrem Kind und bieten Sie Ihre Hilfe an, wenn diese benötigt wird.

Eine kinderfreundliche Alternative zu WhatsApp ist zum Beispiel der Signal-Messenger[3]. Dieser bietet eine Reihe an Funktionen wie Chatten, Sprachanrufe, Sprachnachrichten und das Verschicken von Fotos und Videos, jedoch wird in dieser App strenger auf Datenschutz geachtet. Die App speichert fast keine Metadaten und ist Ende-zu-Ende verschlüsselt. Metadaten sind zusätzliche Informationen wie zum Beispiel Kontaktdaten und Nutzungszeiten. Diese können später für personalisierte Werbung genutzt werden. Signal-Messenger verzichtet daher auf Metadaten. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Nachrichten von Ihrem Kind selbst oder automatisch nach einem bestimmten, einstellbaren Zeitintervall gelöscht werden können.

Gefahren im Internet – Begleiten Sie Ihr Kind bei seinen ersten Schritten im Internet.

CheckDamit sich kinderfreundliche Alternativen zu Messenger-Apps und Chat-Räumen etablieren können, sollten Sie anderen Eltern von diesen erzählen. So können Ihre Kinder schnell auf kinderfreundliche Alternativen umsteigen.

CheckDamit sich kinderfreundliche Alternativen zu Messenger-Apps und Chat-Räumen etablieren können, sollten Sie anderen Eltern von diesen erzählen. So können Ihre Kinder schnell auf kinderfreundliche Alternativen umsteigen.

Soziale Netzwerke – Gefahren im Internet erkennen und umgehen

Im Gegensatz zu Chat-Räumen bieten soziale Netzwerke mehr Raum für Interaktionen. Hier benötigen Sie eine gewisse Übersicht und ausreichendes Wissen über die Plattform, um sie Ihrem Kind zu zeigen und zu erklären. Achten Sie darauf, die Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen Ihrer Accounts anzupassen, sodass nur Freunde und ausgewählte Personen Ihre Posts sehen können. Erklären Sie Ihrem Kind, warum diese Einstellungen wichtig sind. So wird es auf eventuelle Gefahren im Internet aufmerksam und wird die Account-Einstellungen nicht erneut ändern.

Reden Sie offen darüber, wie sich soziale Netzwerke von Chat-Räumen unterscheiden und wie Sie hier die festgelegten Netiquette-Regeln erweitern können:

  • Überlegen Sie zuerst, welche Bilder Sie posten möchten. Könnten sie später peinlich sein?
  • Posten Sie keine Adressen, Telefonnummern oder Standorte.
  • Melden Sie Beleidigungen dem Support.
  • Seien Sie geduldig und warten Sie auf Antworten auch einmal länger.
  • Fügen Sie nur Personen zur Freundesliste hinzu, die Sie kennen.
  • Beginnen Sie keine Gespräche mit Fremden.

Auch wenn Ihr Kind einmal negative Erfahrungen online machen sollte, sollten Sie die Ruhe bewahren und über die Situation reden. Auch solche Erfahrungen stärken die Medienkompetenz Ihres Kindes. Im Normalfall entspannt ein klärendes Eltern-Kind-Gespräch die Lage und Sie finden einen gemeinsamen Lösungsweg. Sollte dies jedoch einmal nicht der Fall sein, dann können Sie die Hilfe von Beratungsstellen in Anspruch nehmen:

  • Für Kinder: rataufdraht.at (Tel.: 147)
  • Für Eltern: www.elternberatung.at & Broschüren von www.saferinternet.at

Auch eine Mediengruppe in der Schule kann das Selbstbewusstsein Ihres Kindes in der digitalen Welt stärken. Hier findet es eine Anlaufstelle, um mit Gleichaltrigen nochmal über seine Erfahrungen zu reden. Auch Erfahrungen mit Cybermobbing und Lösungsstrategien lassen sich in einer solchen Gruppe gut besprechen. Nach einem Gespräch mit dem zuständigen Lehrer lässt sich leicht eine solche Gruppe ins Leben rufen.

Netiquette offline – Regeln für den Umgang mit dem Smartphone in der Öffentlichkeit

Zur Netiquette gehört nicht nur der respektvolle Umgang online, sondern auch eine angemessene Gerätebenutzung. Wie Sie den Medienkonsum in der Familie reduzieren können, erklären wir in unserem Artikel „Medienkonsum – Regeln und Tipps“. Aber auch der richtige Umgang mit den Medien in der Öffentlichkeit und in der Schule gehören zum Thema „Netiquette“.

Daher haben wir ein paar Grundregeln für den richtigen Umgang mit Smartphone und Tablets in der Öffentlichkeit zusammengestellt:

  • Persönliche Gespräche sind fast immer wichtiger als Anrufe.
  • Im Restaurant oder Café bleibt das Handy in der Tasche.
  • In der Öffentlichkeit sollte der Ton deaktiviert werden.
  • In der Bahn und im Bus ist lautes Telefonieren nicht angemessen.

AchtungLeben Sie Ihrem Kind einen bewussten und zielgerichteten Umgang mit dem Smartphone vor. So lernt es am schnellsten, worauf es achten muss und welche Regeln es einhalten sollte.

AchtungLeben Sie Ihrem Kind einen bewussten und zielgerichteten Umgang mit dem Smartphone vor. So lernt es am schnellsten, worauf es achten muss und welche Regeln es einhalten sollte.

Netiquette – In der Schule gehört das Smartphone in die Schultasche.

Des Weiteren ist ein verantwortungsbewusster Umgang mit Smartphones in der Schule grundsätzlich wichtig, damit Ihr Kind sich auf den Unterricht konzentrieren kann. Hier finden Sie ein paar zentrale Regeln zum Thema Smartphones in der Schule[4]:

  • Während des Unterrichts bleibt das Handy in der Schultasche.
  • Während der Schulzeit ist der Ton deaktiviert.
  • Wenn der Lehrer es z.B. für Recherche-Zwecke erlaubt, darf das Handy im Unterricht benutzt werden.
  • Während des Unterrichts dürfen keine Fotos oder Videos gemacht werden.
  • Während eines Tests oder einer Klassenarbeit ist das Smartphone tabu.
  • In der Pause sollte das Smartphone so wenig wie möglich benutzt werden. Spielt und redet lieber mit Euren Klassenkameraden.

Besprechen Sie diese Regeln mit Ihrem Kind und reden Sie darüber, warum diese Regeln wichtig sind. Es gehört zu einem respektvollen Umgang in der Schule, dass der Lehrerin oder dem Lehrer die volle Aufmerksamkeit zukommt. Das Smartphone lenkt dabei nur ab und der Unterricht kann nicht zielgerichtet geführt werden.

Fazit

Die Netiquette ist ein wichtiger Aspekt im digitalen Alltag, der jedoch manchmal in Vergessenheit gerät. Sprechen Sie offen mit Ihrem Kind darüber, welche Regeln online eingehalten werden sollten, damit es solche Situationen gut einzuschätzen lernt und selbst zum Vorbild für andere wird. Auch der richtige Umgang mit Smartphones in der Öffentlichkeit und in der Schule gehört hier dazu. Weitere Hinweise zum Thema „Medienkompetenz für Kinder und Eltern“ finden Sie in unserem PDF, welches Sie kostenlos downloaden können.

Quellen und weiterführende Literatur:

[1] https://www.saferinternet.at/faq/eltern/wie-kann-ich-mein-kind-bei-der-kompetenten-internetnutzung-unterstuetzen/
(aufgerufen am 08.08.2019)

[2] https://www.internet-abc.de/eltern/familie-medien/kommunikation-handy-whatsapp-facebook/netiquette-40-zeitgemaesse-regeln-fuer-den-umgang-im-netz/
(abgerufen am 29.07.2019)

[3] https://digisociety.at/2018/06/16/dsgvo-ist-whatsapp-noch-erlaubt-und-waere-signal-eine-alternative/
(aufgerufen am 08.08.2019)

[4] https://www.lmz-bw.de/medien-und-bildung/jugendmedienschutz/smartphones-apps/umgang-mit-digitalen-endgeraeten-in-der-schule/
(abgerufen am 29.07.2019)

Bildquellen:

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