shop.global.1
JETZT GRATIS-VERSAND FÜR SIE - NUR BIS 22.09.2019!
global.uvp.bar.1

Qualität zum Wohlfühlen

ca. 50% umweltschonendere Rohmaterialien

Große Auswahl

Fashion für Ihre ganze Familie

Fashion-Expertise

Looks, die zu Ihnen passen

Medienkompetenz Kinder – Familie erkundet zusammen die digitalen Medien

Internetsicherheit und Datenschutz

für die ganze Familie

Internetsicherheit und Datenschutz

für die ganze Familie

Heutzutage ist das Internet aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Die einen nutzen das Netz, um Nachrichten zu lesen und Fotos oder Filme anzusehen. Wieder andere interessieren sich für Videospiele oder verbringen viel Zeit in sozialen Netzwerken. Bei diesen zahlreichen nützlichen und angenehmen Möglichkeiten der modernen Medien gibt es allerdings auch gewisse Risiken. Während des Surfens hinterlassen User unweigerlich Datenspuren, weshalb eine frühzeitige Aufklärung über Datenschutz im Netz für Kinder und Jugendliche empfehlenswert ist. Damit die Daten und die Privatsphäre Ihres Kindes geschützt bleiben, ist es wichtig, ihm zu erklären, welche Daten es wann preisgibt und wie Daten geschützt werden können.  Gleichzeitig sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr PC und das Smartphone Ihres Kindes sicher sind.

In diesem Artikel erhalten Sie einen grundlegenden Leitfaden zur Internetsicherheit für Kinder sowie spezifische Tipps für Online-Schutz-Tools und Schutz-Software. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Sicherheitseinstellungen es für eine sorgenfreie Nutzung von Smartphone, PC und Co. braucht.

Basiswissen für Eltern zum Thema Datenschutz und sichere Webseiten

Um Ihr Kind vor Schadsoftware und Datendiebstahl zu schützen, benötigt es einen gewissen Basisschutz auf PC, Smartphone und Co. Damit dieser wirksam ist, sollten Sie die neueste Version des Betriebssystems und einen aktuellen Webbrowser nutzen. Nehmen Sie sich für den Anfang genügend Zeit, um Ihrem Kind zu erklären, warum diese grundlegenden Funktionen wichtig sind. Außerdem ist es nötig, ein Antivirenprogramm zu installieren und regelmäßig zu aktualisieren. Erklären Sie Ihrem Kind, dass Anhänge wie Videos, Fotos oder Textdateien nur aus vertrauenswürdigen Quellen heruntergeladen und geöffnet werden dürfen.

Mutter und Kind arbeiten vor dem Computer

Schon während des Surfens können Sie gemeinsam Seiten auf deren Sicherheit überprüfen. Eine sichere Seite erkennen Sie an folgenden Kriterien:

  • Das Kürzel https ist vorhanden.
  • Ein Impressum ist einsehbar.
  • Im Browserfenster können Sie ein geschlossenes Schloss-Symbol sehen.

Regen Sie Ihr Kind dazu an, selbst nach diesen Anforderungen Ausschau zu halten – so entwickelt es ein Gespür dafür, welche Seiten vertrauenswürdig sind.

Digitaler Fußabdruck – So verwischen Sie Spuren im Internet

Auch wenn Sie Ihrem Kind erklären, welche Seiten grundsätzlich sicher sind und den PC zusätzlich schützen, verbergen Sie dadurch nicht automatisch Ihre Daten. Durch jede Interaktion im Netz wird der digitale Fußabdruck potenziell größer, denn sämtliche Spuren Ihrer Online-Aktivitäten können gesammelt werden. Zwar verbergen sich nicht hinter allen Internetaktivitäten sensible und private Daten, dennoch ist es wichtig, das Verständnis Ihres Kindes für Datensicherheit zu schulen.

Tipps zum Umgang mit Google und Werbeanzeigen

Auch wenn Sie den PC Ihres Kindes mit Antivirenprogrammen absichern, ist eine vollständige Datensicherheit nicht automatisch garantiert. Vielleicht nutzen Sie Zuhause Google als Suchmaschine oder besitzen ein Google-Konto, um Apps auf dem Smartphone zu installieren. Wenn Sie Google-Dienste in Anspruch nehmen, werden beispielsweise Standorte, Browserverlauf und genutzte Apps gespeichert. Daher sollten Sie den privaten Modus des Browsers und den Sicherheitsfilter nutzen. Mit dem Google-Dienst SafeSearch können Sie zum Beispiel verhindern, dass Ihrem Kind unangemessene Inhalte angezeigt werden. Ein Google-Konto anzupassen und zu schützen ist ebenso möglich. Zudem gibt es gute Alternativen zur Suchmaschine. DuckDuckGo legt einen hohen Wert auf Datenschutz, Ecosia ist ökologisch inspiriert und auch für Kinder existiert mittlerweile eine große Auswahl kindgerechter Suchmaschinen und Internetseiten, wie zum Beispiel fragFINN, Blinde Kuh oder Das Internet-ABC. Diese können Sie auch als Startseite festlegen.

Pop-up-Werbung begegnet Ihrem Kind nicht nur beim Surfen im Internet – immer öfter finden sich Werbeanzeigen auch in Spielen wieder, um zu In-Game- oder In-App-Käufen zu animieren. Gerade Kinder- und Jugendliche sollten daher für diese Einblendungen sensibilisiert und aufgeklärt werden, welche unerwünschten Kosten durch solche Anzeigen entstehen können. Hilfreich ist es, wenn Sie gemeinsam digitale Medien kennenlernen und Spiele mit der passenden Altersangabe auswählen. Den Umgang mit Werbung in diesen Spielen sollten Sie mit Ihrem Kind besprechen und nachvollziehbare Regeln zur Mediennutzung festlegen. Auf vielen Smartphones können Sie zudem die In-App-Käufe ausschalten oder ein Kennwort einstellen, dass bei jedem Einkauf eingegeben werden muss. Auch die Standortausschaltung und eine Kindersicherung mit automatischer Zeitbegrenzung sind möglich. Bei Windows können Sie zudem eine Kinderecke einrichten, sodass Ihr Kind nur die freigegeben Seiten anklicken kann und Käufe verhindert werden.

Datensicherheit Familie – Kleines Mädchen lernt etwas über Sicherheit im Internet

TippWeitere Informationen zum Thema Medienkompetenz für Kinder finden Sie in unserem downloadbaren PDF.

TippWeitere Informationen zum Thema Medienkompetenz für Kinder finden Sie in unserem downloadbaren PDF.

Sicherheit in sozialen Netzwerken und Instant Messengern

Auch soziale Plattformen und Apps speichern personenbezogene Daten wie Alter, Interessen, Adressen und „Likes“ Ihres Kindes. So verbreiten sich ganz unbemerkt Daten, während es im Internet surft. Wenn Sie sich schon einmal darüber gewundert haben, warum Ihnen die Werbung eine Rabattaktion im Kaufhaus um die Ecke ans Herz legt, liegt darin die Antwort. Um Plattformen wie Facebook oder Instagram nutzen zu können, müssen jedoch möglichst viele persönliche Informationen angegeben werden. Auch wenn es inzwischen Einstellungsoptionen gibt, mit denen eine Entscheidung darüber möglich ist, was für wen sichtbar ist, sollten Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind in Ruhe damit auseinandersetzen. In unserer Checkliste haben wir die wichtigsten Tipps zum Schutz der Privatsphäre aufgelistet:

  • Bevor ein Angebot genutzt wird, sollten Sie immer die AGBs lesen. Darin steht, welche Daten gespeichert werden und was mit ihnen passiert.
  • Verhindern Sie, dass ein detailliertes Persönlichkeitsprofil aus Webinformationen erstellt wird und legen Sie Ihrem Kind ein privates Profil an.
  • Überprüfen Sie bestenfalls regelmäßig die Privatsphäre-Einstellungen der genutzten Dienste und Anbieter.
  • Entfernen Sie die Häkchen bei Werbezustimmungen.
  • Stellen Sie ein, dass eine Markierung erst eine Bewilligung benötigt, bevor sie gesetzt wird.

AchtungVorsicht vor falschen Freunden: Halten Sie Ihr Kind dazu an, nicht mit unbekannten Nutzern zu chatten.

AchtungVorsicht vor falschen Freunden: Halten Sie Ihr Kind dazu an, nicht mit unbekannten Nutzern zu chatten.

Erklären Sie Ihrem Kind, dass es nicht auf beleidigende Kommentare oder Nachrichten eingehen soll – das führt nur zu Ärger. Um nicht wegzuschauen, sondern aktiv zu werden, können Sie den User stattdessen gemeinsam melden und blockieren.

Extra-Tipp: Mit Filtersoftware oder Jugendschutzfiltern können Sie einen geschützten Internetraum für Ihr Kind einrichten. Durch KinderServer, Parents Friend oder JusProg kann Ihr Kind dann lediglich auf Webseiten zugreifen, die in einer Positivliste als vertrauenswürdig gelistet sind.

Wie Sie sehen, müssen Sie nicht auf soziale Netzwerke verzichten. Entscheidend ist, dass Ihr Kind vorm Hochladen oder Kommentieren überlegt, wie es sich durch bestimmte Beiträge präsentiert und wer die Beiträge sehen darf.

Bild- und Videonutzung im Internet

Für Ihr Kind ist es wichtig zu wissen, wie es damit umgeht, wenn jemand ungewollt ein Bild verbreitet. Erklären Sie ihm auch, dass peinliche Dinge von einer anderen Person nicht einfach gepostet werden können. Nicht alles, was man im Netz findet, kann verwendet werden. Vermitteln Sie ihm, auf den Hinweis „Das Bild ist möglicherweise urheberrechtlich geschützt“ zu achten, denn grundsätzlich ist nur der Fotograf berechtigt, sein Bild zu verbreiten. Dieser muss vor der Nutzung gefragt werden, ob das Bild weiterverwendet werden darf und welche Quellenangaben erfolgen müssen. Das gilt auch für Bilder, auf denen Ihr Kind mit anderen zu sehen ist. Machen Sie es darauf aufmerksam, dass jeder das Recht am eigenen Bild hat. Das heißt, wenn weitere Menschen auf dem Foto oder in dem Video zu sehen sind, muss Ihr Kind diese vor der Veröffentlichung um ihr Einverständnis bitten – ein respektvoller Umgang online und die Achtung von Persönlichkeitsrechten sind wichtig. Auch für die Verlinkung von Personen gilt: Immer erst um Erlaubnis fragen. Bei der Veröffentlichung sollte immer beachtet werden, dass „lustig“ nicht gleich peinlich oder gar beleidigend heißen darf. Einmal ins Netz gestellt, sind die Bilder Ihres Kindes in Suchmaschinen auffindbar und können womöglich von anderen Nutzern weitergereicht werden. Um zu verhindern, dass ein Bild oder Video Ihres Kindes ohne Einwilligung veröffentlicht wird, können Sie in den meisten Netzwerken gemeinsam voreinstellen, dass Ihr Kind zuvor gefragt wird und zustimmen muss.

Gute und schlechte Passwörter

E-Mail-Account, Facebook, Instagram und Skype – da kommen eine Menge Logins zusammen. Bevor sich Ihr Kind selbstständig im Netz bewegt, sollten Sie ihm daher erklären, was ein sicheres Passwort ist und warum dies so wichtig ist.

HinweisEin sicheres Passwort ist vor allem bei öffentlichen Netzwerken ratsam. Zudem sollte Ihr Kind sein Passwort nicht an Freunde, Klassenkameraden oder gar fremde Personen weitergeben.

HinweisEin sicheres Passwort ist vor allem bei öffentlichen Netzwerken ratsam. Zudem sollte Ihr Kind sein Passwort nicht an Freunde, Klassenkameraden oder gar fremde Personen weitergeben.

Sicherung von PC und Tablet

Damit Sie mit Ihrem Kind ein sicheres Passwort finden, sollten Sie auf folgende Charakteristika achten:

  • keine Muster: verschiedene Nicknames/Pseudonyme und E-Mail-Adressen ohne Bezug auf den richtigen Namen verwenden
  • unvorhersehbar/willkürlich: keine logischen Zahlenfolgen und keine Begriffe oder Informationen, wie Namen oder Geburtstage aus dem persönlichen Umfeld, benutzen
  • komplex: Buchstaben durch Sonderzeichen oder Zahlen ersetzen, z. B. „@“ für „a“
  • lang: mindestens 12 Zeichen (je mehr Groß- und Kleinbuchstaben, Zeichen und Sonderzeichen genutzt werden, desto sicherer)
  • unzugänglich: Passwörter sollten nicht in einer Datei auf dem Rechner liegen oder in einem Block mit sich herumgetragen werden

Besonders sicher ist es, Passwörter regelmäßig zu ändern. Dafür eignet sich zum Beispiel der 1. Februar, denn an diesem Datum ist der Ändere-Dein-Passwort-Tag.

Extra-Tipp: Auf checkdeinpasswort.de können Sie Ihre Passwörter auf ihre Sicherheit überprüfen.

Fazit

Das Internet birgt viele Möglichkeiten, aber auch Risiken. Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Internet ist daher für die gesamte Familie wichtig. Viele Eltern überlegen, wie sie das Netz kindersicherer machen. Um für mehr Internetsicherheit zu sorgen, können Sie spezielle Sicherheits- und Privatsphären-Einstellungen nutzen sowie alternative kinderfreundliche Browser und Programme entdecken. Grundlegend wichtig ist, dass Sie Ihrem Kind die Bedeutung des Themas „Sicherheit im Internet“ erklären und sich die Zeit nehmen, das Internet auf sicherem Weg gemeinsam kennenzulernen. Seien Sie Ihrem Kind dabei ein offenes Vorbild und zeigen Sie ihm, dass es mit Problemen und Fragen stets zu Ihnen kommen kann.

Quellen und weiterführende Literatur:

 https://www.klick-tipps.net/startseite/
(abgerufen am 19.07.2019)

 https://www.checked4you.de/home
(abgerufen am 18.07.2019)

 https://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/soziale-netzwerke/
(abgerufen am 23.07.2019)

Bildquellen:

iStock.com/PeopleImages

iStock.com/mixetto

iStock.com/Gerber 86

isStock.com/zeljkosantrac