Kinder beim Bodenturnen auf Matten

Turnen als Hobby für Kinder

Wer staunt nicht über die atemberaubenden Kunststücke turnender Kinder? Scheinbar mühelos rollen, springen und balancieren schon die Jüngsten beim Turnen an den Geräten oder auf dem Boden. Wenn Dein Kind davon beeindruckt ist und gern diese Sportart als Hobby betreiben möchte, dann besucht zusammen einen Schnupperkurs, um einen Einblick in das Training zu erhalten.

In diesem Artikel erhältst Du einen Einblick zum Thema Turnen als Hobby für Kinder. Wir erklären Dir, welche Disziplinen es beim Turnen gibt und ab welchem Alter Dein Kind dieses Hobby ausüben kann. Zusätzlich findest Du in unserem PDF eine passende Checkliste für die Turntasche.

Ist Turnen das richtige Hobby für Dein Kind?

Turnen ist die perfekte Mischung aus Eleganz und Kraft. Es fördert ähnlich wie das Tanzen körperliche, geistige und soziale Kompetenzen Deines Kindes. Zeitgleich stärkt das Turnen die Muskeln, trainiert den Gleichgewichtssinn und verbessert die Kondition. Weitere Vorteile sind zum Beispiel:

  • Stärkt den Halteapparat und baut die Muskeln auf
  • Schult Körpergefühl und Balance
  • Fördert Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen

Dein Kind lernt akrobatische Bewegungen, bei denen viel Wert auf die richtige Technik gelegt wird. Jeder Sprung, jede Drehung und Figur wird so oft geübt, bis sie einwandfrei geturnt werden kann. Erst die ordnungsgemäße Ausführung der einzelnen Bewegungen erzeugt ein geschmeidiges Gesamtbild. Bei den Übungen beugt eine fehlerfreie Technik zudem Verletzungen vor.

IdeeObwohl der Begriff „Turnen“ auch Sportarten wie rhythmische Sportgymnastik, Voltigieren oder Trampolinspringen umfasst, werden unter der Sportart Turnen oder auch Kunstturnen in der Regel die Disziplinen des Bodenturnens und Gerätturnens verstanden.

IdeeObwohl der Begriff „Turnen“ auch Sportarten wie rhythmische Sportgymnastik, Voltigieren oder Trampolinspringen umfasst, werden unter der Sportart Turnen oder auch Kunstturnen in der Regel die Disziplinen des Bodenturnens und Gerätturnens verstanden.

Ab welchem Alter kann mein Kind turnen?

Das Schöne am Turnen ist, dass die Sportart für jedes Alter, unabhängig von der Kondition, geeignet ist. Bereits ab einem Alter von einem Jahr kannst Du zusammen mit Deinem Kind ein Eltern-Kind-Turnen besuchen. Dabei rollen die Kleinsten Bälle, balancieren über Bänke oder krabbeln unter Hindernissen durch. Dabei gibst Du Deinem Kind Hilfestellungen bei den Bewegungsübungen und kannst es bei neuen Übungen unterstützen. Schritt für Schritt können die Kleinsten so sich und ihren Körper besser einschätzen und lernen ihre Grenzen kennen. Zudem erfahren sie beim Eltern-Kind-Turnen, wie sie ihre körperlichen Fähigkeiten verbessern können und freuen sich über die Erfolge.

Beim Kleinkinderturnen üben Kinder von drei bis sechs Jahren bereits komplexere Bewegungsabläufe. Das Training gestaltet sich spielerisch und bietet Kindern die Möglichkeit, schon früh das Turnen für sich zu entdecken. Mit jeder neuen gemeisterten Übung steigt die Motivation Deines Kindes und die Freude an Bewegung wächst. Schon bald macht Dein Kind die erste Rolle und versuchen sich am Handstand.

Ab dem Schulalter machen sich die Kinder beim Turnen mit den verschiedenen Geräten vertraut. Übungen, die vorher auf dem Boden geübt wurden, können dann z. B. auf dem Schwebebalken ausgeführt werden.

Es kann sinnvoll sein, frühzeitig mit dem Turnen zu beginnen, doch im Grunde ist es nie zu spät damit anzufangen. Wenn Dein Kind den Wunsch äußert, gern Turnen als Hobby auszuüben, solltet Ihr Euch den Sport auf jeden Fall einmal in einer Probestunde ansehen.

Disziplinen des Turnens

Zu den klassischen Disziplinen beim Turnen zählen das Geräte- und das Bodenturnen. Dazu gehören beispielsweise auch die Teildisziplinen allgemeine Gymnastik, rhythmische Sportgymnastik und das Voltigieren. Dein Kind kann sich im Laufe der Zeit, je nach Wunsch, auf eine Teildisziplin spezialisieren und diese verstärkt trainieren.

Gerätturnen für Kinder

Beim Gerätturnen werden Übungen an verschiedenen Geräten ausgeführt. Dabei wird in drei Übungskategorien trainiert:

  • Schwungübungen
  • Statische Übungen
  • Hebe- und Senkübungen

Die Kinder lernen das Kippen und Rollen ihres Körpers, Auf- und Abschwünge an Geräten und Überschläge sowie Sprünge. Statische Übungen sind beispielsweise Figuren im Stehen, Hängen, Sitzen und Liegen.

Die Bewegungsabläufe an den verschiedenen Geräten unterscheiden sich zumeist nur in ihrer Ausführung und Darstellung. Die jeweiligen Grundübungen und Fertigkeiten, die man dafür erworben haben muss, sind jedoch für jedes Gerät gleich. Balance, Kraft und Beweglichkeit werden genauso trainiert wie Ausdruck und Ästhetik.

Junge macht Übungen am Turngerät.

Mädchen und Jungen trainieren dabei zumeist an unterschiedlichen Geräten. Während Mädchen gerne am Stufenbarren und Schwebebalken Kunststücke vollführen, trainieren Jungen gerne am Reck, am Barren oder an Ringen. Springen und Bodenturnen können hingegen sowohl Jungen als auch Mädchen gleichermaßen für sich entdecken.

Check-FaktNeben den typischen Wettkampfgeräten des Gerätturnens gibt es noch weitere, an denen trainiert werden kann, wie der Kasten oder das Trampolin.

Check-FaktNeben den typischen Wettkampfgeräten des Gerätturnens gibt es noch weitere, an denen trainiert werden kann, wie der Kasten oder das Trampolin.

Mädchen bei einem Handstützüberschlag rückwärts

Bodenturnen für Kinder

Beim Bodenturnen steht den Sportlern eine gefederte Matte von 12 x 12 Metern zur Verfügung, auf denen Sprünge, Hebe- und Senkfiguren sowie Schwungübungen praktiziert werden können. Die Übungen müssen fließend miteinander verbunden werden. So rutscht Dein Kind vielleicht einmal aus dem Radschlag in einen Spagat oder rollt sich nach einem Salto gekonnt über die Matte.

Beweglichkeit, Kraft und Körperhaltung sind das Wichtigste beim Bodenturnen. Nur wer genügend Kraft in den Armen hat, wird einen Handstand vollbringen und nur wer beweglich genug ist, wird in den Spagat kommen. Handstützüberschläge rückwärts, Salti & Co. benötigen bei der Ausführung höchste Konzentration, daher wird Dein Kind zunächst mit einfacheren Übungen beginnen. Es werden Rollen vorwärts und rückwärts gemacht, die Beine bei der Kerze gerade in der Luft gehalten oder eine Brücke geschlagen. Sprungübungen werden häufig auf dem Trampolin begonnen, um die Sprunggelenke und Beinmuskeln zu trainieren.

Rhythmische Sportgymnastik

Auch wenn die rhythmische Sportgymnastik nur eine Teildisziplin des Turnens ist und nicht zum eigentlichen Bodenturnen gehört, so erfreut sich der Sport vor allem bei Mädchen großer Beliebtheit. Bei der rhythmischen Sportgymnastik finden sich viele Übungen aus dem Bodenturnen wieder – Drehungen, Sprünge, Standfiguren. Zusätzlich haben die Sportler noch Gymnastikgeräte, die sie in ihre Kür einbauen müssen:

  • Keulen
  • Ball
  • Band
  • Reifen

AchtungTurnen ist eine olympische Wettkampfdisziplin, die schon seit den ersten olympischen Spielen der Neuzeit etabliert ist.

AchtungTurnen ist eine olympische Wettkampfdisziplin, die schon seit den ersten olympischen Spielen der Neuzeit etabliert ist.

Turnunterricht – Zeitaufwand und Ausstattungs

Um beim Turnen gute Erfolge zu sehen, sollte Dein Kind ca. zweimal in der Woche zum Training gehen. Es muss jedoch kein Leistungssportler werden. Kinder haben beim Turnen keinen Wettkampfanspruch, sondern machen es nur, weil es großartig aussieht und fit hält. Die meisten Kids bewegen sich gern und möchten Freunde und Familie mit faszinierenden Kunststücken beeindrucken. Aus welchem Grund Dein Kind gern turnt, ist nebensächlich. Hauptsache ist, dass es ihm Spaß macht.

  • Einstiegsalter: ab einem Jahr Eltern-Kind-Turnen, ab drei Jahren ohne elterliche Begleitung
  • Zeitaufwand: Einsteiger 1-2 Mal die Woche, Leistungssportler 2-3 Mal die Woche (je 60 bis 90 Minuten)
  • Allgemeine Trainingsinhalte: Gerät- und Bodenturnen

Zu Beginn benötigt Dein Kind nicht viel für seinen Einstieg in den Turnsport. Ein paar bequeme Gymnastikschuhe und normale Sportkleidung sind ausreichend. Wenn Dein Kind diese Dinge nicht ohnehin im Kleiderschrank hat, solltest Du für den Kauf von Schuhen, einem Sportshirt und einer passenden Hose mit Ausgaben zwischen 40 bis 80 Euro rechnen. Da die Großgeräte, wie Barren und Pferd in den Trainingsstätten vorhanden sind, musst Du hierfür keine Kosten einplanen.

Fazit

Kinderturnen macht Spaß und ist gut für die körperliche und geistige Entwicklung Deines Kindes. Die Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit, die Dein Kind durch das Turntraining erreichen kann, unterstützen die gesunde Entwicklung seiner Muskeln und Knochen. Dem Risiko für Haltungsschäden durch einen bewegungsarmen Schulalltag wird so aktiv entgegengewirkt.  Zudem wird Dein Kind lernen, keine Angst vor neuen Herausforderungen zu haben. Das gestärkte Selbstbewusstsein Deines Kindes wird sich auch in den Alltag übertragen.

Selbstverteidigung für Kinder – Nahaufnahme von einer Schülergruppe beim Kampfsporttraining.

Selbstverteidigung für Kinder

Kampfkünste wie Judo, Karate und Kung-Fu werden auch bei Kindern als Hobby immer beliebter. Selbstverteidigung für Kinder zielt nicht darauf ab, dass die Kinder sich in tatsächliche Kämpfe stürzen. Hauptsächlich konzentriert sich das Kampfsport-Training darauf, das Selbstvertrauen und die Selbstsicherheit von Kindern zu fördern.

Unser Artikel erklärt die Vorteile von Selbstverteidigung für Kinder und zeigt am Beispiel von Judo und Kung-Fu, wie die Trainingsinhalte für Dein Kind aussehen könnten. In unserer Sporttaschen-Checkliste siehst Du auf einen Blick, was Dein Kind an Spezialausrüstung für den Kampfsport-Unterricht benötigt.

Judo Kinder – Zwei Judoka verbeugen sich voreinander.

Inhaltsverzeichnis

Selbstverteidigung für Kinder – Vorteile

Spielerisches Kräftemessen ist bei Kindern ein ganz normales Verhalten. Natürlich sollte das Rangeln unter Kindern nicht eskalieren. Viele Eltern haben also Bedenken, ob ein Training im Kampfsport nicht ungewollt aggressive Tendenzen bei Kindern hervorbringen könnte. Das Gegenteil ist jedoch der Fall:  Sportarten zur Selbstverteidigung lehren Kindern, ihre Kraft zu kontrollieren und kanalisieren. Konflikte sollen nach Möglichkeiten vermieden werden. Das Meistern einer Kampfsportart verlangt viel Selbstdisziplin, Konzentration und Ausdauer. Auch das respektvolle Verhalten untereinander ist ein zentraler Bestandteil des Kampfsport-Trainings. Eltern können also unbesorgt sein, dass Kampfsport gewalttätiges Verhalten fördert. Selbstverteidigung für Kinder bietet sogar zahlreiche Vorteile für die körperliche Fitness und für die Charakterentwicklung:

  • Verbesserung der motorischen Fähigkeiten: Beweglichkeit und Koordination
  • Förderung der kognitiven Entwicklung: Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung: Selbstbewusstsein, Selbstbeherrschung, Selbstdisziplin

Selbstverteidigung für Kinder beinhaltet gezielten Kraftaufbau, wodurch unter anderem die Halte- und Stützmuskulatur trainiert wird. Kinder sollen lernen, ihren Körper besser zu beherrschen. Da Körperspannung für eine korrekte Ausübung des Kampfsports ausschlaggebend ist, verbessert sich die Haltung und Beweglichkeit Deines Kindes. Die Koordinationsfähigkeiten und der Gleichgewichtssinn werden ebenso gefördert.[1]

IdeeZiel eines Judo-Kampfes ist es, den Gegner niederzuringen, ohne ihm Verletzungen zuzufügen. Daher funktioniert Judo nach dem Prinzip „Siegen durch Nachgeben“.

IdeeZiel eines Judo-Kampfes ist es, den Gegner niederzuringen, ohne ihm Verletzungen zuzufügen. Daher funktioniert Judo nach dem Prinzip „Siegen durch Nachgeben“.

Seriöses Kampfsporttraining legt zudem großen Wert auf einen strengen Verhaltenskodex: Die Trainer vermitteln Kindern die Bedeutung von Respekt, Bescheidenheit, Höflichkeit und Disziplin.[2] Unterricht in Selbstverteidigung kann dabei helfen, dass Kinder sicherer und besonnener auf ungewisse Situationen reagieren. Unsichere, schüchterne Kinder können ihr Selbstvertrauen und ihr Selbstwertgefühl steigern. Kinder lernen selbstbewusster aufzutreten und können sich so auch gewaltlos gegen Ungerechtigkeiten verteidigen. Training in Kampfkünsten verdeutlicht Kindern, dass Gewalt immer Konsequenzen hat. Daher leistet Selbstverteidigung für Kinder einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung der sozialen Fähigkeiten.

Judo für Kinder

Unter den Kampfsportarten wird Judo als der „sanfte Weg“[3] angesehen. Ziel ist es, den Gegner zu besiegen, ohne ihn zu verletzen. Schläge und Tritte sind keine Bestandteile des Judotrainings. Daher entstehen beim Judo für Kinder keine gewaltsamen Kämpfe unter den Gegnern. Die Kinder werden in Techniken trainiert, die dem Ringen ähneln.

  • Einstiegsalter: ab 5-7 Jahren
  • Zeitaufwand: 1-2 Mal pro Woche (45-60 Minuten)[4]
  • Trainingsinhalte beim Judo[5]: Körpergefühl, Fallübungen, Griffe, Würfe, Gleichgewichtstraining, Muskelaufbau
  • Beliebtheit: In Deutschland gibt es etwa 2600 Judovereine. Ungefähr 130.000 Jungen und Mädchen sind in diesen Vereinen aktive Mitglieder.

Ein fairer Umgang untereinander steht im Mittelpunkt dieser Kampfkunst. Zudem wird den Kindern vermittelt, dass sie ihrem Trainer sowie dem Gegner mit Respekt begegnen und Verantwortungsbewusstsein zeigen müssen. Beim Training ist es wichtig, dass die Kinder sich gegenseitig verstehen und einander helfen. Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, Selbstbeherrschung und Mut sind zentrale Eigenschaften, die den Judoka vermittelt werden. Freundschaft unter den Kindern wird eher gefördert als Konkurrenz- oder Rivalitätsdenken. Die Kinder werden dazu angehalten, über ihr eigenes Verhalten nachzudenken und in Konfliktsituationen bedacht zu reagieren.

Judo für Kinder – Junge beim Judo-Training

Selbstverständlich hat Judo auch einen positiven Einfluss auf die körperliche Entwicklung Deines Kindes. Beim Judo für Kinder werden Kraft, Gewandtheit und Beweglichkeit trainiert. Bereits für kleine Kinder fördern die Übungen im richtigen Abrollen und Fallen die Koordination und den Gleichgewichtssinn. Im Judo-Training wird das Körpergefühl Deines Kindes geschult. Zudem verbessern sich durch diese Selbstverteidigungsart die Konzentration und das Aufnahmevermögen Deines Kindes.

Check-FaktDer Unterricht in Kampfkünsten sollte kindgerecht erfolgen. Die Herangehensweise an den Sport erfolgt zunächst spielerisch, um das Körpergefühl der Kinder zu verbessern. Danach werden Techniken erlernt.

Check-FaktDer Unterricht in Kampfkünsten sollte kindgerecht erfolgen. Die Herangehensweise an den Sport erfolgt zunächst spielerisch, um das Körpergefühl der Kinder zu verbessern. Danach werden Techniken erlernt.

Kung-Fu für Kinder

Umgangssprachlich wird Kung-Fu oft als Sammelbegriff für die chinesischen Kampfkünste benutzt. Die Art von Kung-Fu, die der reinen Selbstverteidigung dient, wird als Wing Chun bezeichnet. Bereits für Kleinkinder gibt es abgewandeltes Kung-Fu-Training, das dazu dienen soll, Kinder aus einer möglichen Opferrolle zu befreien. Die Kinder treten selbstbewusster auf, erkennen Gefahren frühzeitig und lernen Grenzen zu setzen. Der Umgang mit Konflikten sowie die Gewaltvermeidung sind wichtige Inhalte des Selbstverteidigungsunterrichts. Der Einstieg in ernsthaftes Training erfolgt beim Kung-Fu für Kinder ab einem Alter von sechs bis acht Jahren, wie es auch bei vielen anderen Kampfsportarten der Fall ist. Bei Kleinkindern werden zunächst die motorischen Grundfertigkeiten geschult.  

Kung-Fu für Kinder – Kinder beim Kampfsport-Training.
  • Einstiegsalter: ab 4-7 Jahren
  • Zeitaufwand: 1-2 Mal pro Woche (60 Minuten)
  • Trainingsinhalte beim Kung-Fu[6]: Gymnastikübungen, grundlegende Techniken, Hand- und Fußtechniken, Koordinations- und Reaktionstraining, Kraftaufbau, Atemübungen und Entspannungstechniken

Kung-Fu ist technisch anspruchsvoll, weshalb das Basis-Training für Kinder in altersgerechter Form erfolgt. Fließende Bewegungsabläufe werden eingeübt, die Reaktionsgeschwindigkeit trainiert und die (Fein-)Motorik verbessert. Die Körperwahrnehmung und die kognitiven Fähigkeiten Deines Kindes können vom Kung-Fu-Unterricht profitieren. Überkreuzende Bewegung von Händen und Armen regen die Kommunikation von linker und rechter Hirnhälfte an.[7] Die Schulung von routinierten Bewegungsabläufen und Krafttraining tragen zu einer besseren Körperspannung und Haltung Deines Kindes bei. Auch beim Kung-Fu für Kinder gibt es Verhaltensregeln zu befolgen. Werte wie Gerechtigkeit, Loyalität und gegenseitige Rücksichtnahme werden vermittelt.

AchtungKampfsporttraining lässt Kinder selbstsicherer mit Konfliktsituationen umgehen. Trotzdem können sich Kinder gegen Erwachsene erst ab dem späten Jugendalter effektiv verteidigen.

AchtungKampfsporttraining lässt Kinder selbstsicherer mit Konfliktsituationen umgehen. Trotzdem können sich Kinder gegen Erwachsene erst ab dem späten Jugendalter effektiv verteidigen.

Fazit

Obwohl die Kampfkünste als Hobby für Kinder an Bedeutung gewinnen, zögern viele Eltern ihre Kinder beim Selbstverteidigungstraining anzumelden. Kampfsport ist für Kinder dabei nicht gefährlicher als andere Sportarten. Durch fundiertes Technik-Training wird den Kindern das nötige Wissen über den jeweiligen Kampfsport vermittelt. Eine altersgerechte Herangehensweise an den Sport hält das Verletzungsrisiko zudem gering. Kinder trainieren beim Judo oder Kung-Fu ihre Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer. Außerdem steigert sich ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Sie lernen in Konfliktsituationen sicher und mit Bedacht aufzutreten. Eine zentrale Lektion jedes Kampfsportes ist die Vermeidung von Gewalt. Selbstverteidigung für Kinder ist ein außergewöhnliches Hobby, das Dein Kind nicht nur gesund und fit hält, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Charakterentwicklung leisten kann.

Quellen und weiterführende Litaratur:

[1]https://deine-selbstverteidigung.at/selbstverteidigung-kinder/
(abgerufen am 17.09.2020)

[2]https://www.miko-training.at/kinder-training/
(abgerufen am 17.09.2020)

[3]https://www.elternwissen.com/gesundheit/sport-fuer-kinder/art/tipp/die-beste-selbstverteidigung-fuer-maedchen-und-jungs.html
(abgerufen am 17.09.2020)

[4],[5]https://www.netmoms.de/magazin/kinder/sport-fuer-kinder/judo-fuer-kinder/
(abgerufen am 17.09.2020)

[6]https://www.kungfu-koeln.de/schule/trainingsinhalte/
(abgerufen am 17.09.2020)

[7]https://www.shaolinzentrum.de/kinder
(abgerufen am 17.09.2020)

Bildquellen:

iStock/skynesher

iStock/CasarsaGuru

iStock/fotokostic

iStock/FatCamera

Quellen und weiterführende Literatur:

https://www.sportlexikon.com/turnen-kunstturnen
(abgerufen am 16.09.2020)

https://www.netmoms.de/magazin/kinder/sport-fuer-kinder/turnen-fuer-kinder/
(abgerufen am 16.09.2020)

https://www.konzelmanns.de/blog/wiki/allgemeines-turnen-die-gute-moeglichkeit-fuer-konditionelle-fitness/
(abgerufen am 16.09.2020)

https://www.markt.de/ratgeber/sport/turnen/
(abgerufen am 16.09.2020)

https://www.wasistwas.de/archiv-sport-kultur-details/geraetturnen-spektakulaere-akrobatik.html
(abgerufen am 16.09.2020)

https://www.wunderweib.de/kinderturnen-warum-bewegung-fuer-kinder-so-wichtig-ist-106702.html
(abgerufen am 16.09.2020)

https://www.tinongo.de/sportart/geraetturnen
(abgerufen am 16.09.2020)

Bildquellen:

iStock/KatarzynaBialasiewicz

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