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Der Leinenanzug: Geschichte mit Höhen und Tiefen

Heute ist der Leinenanzug sowohl fürs Vorstellungsgespräch als auch für ein romantisches Date der ideale Begleiter, doch woher stammt der trendige Zweiteiler für Herren? Leinenstoff wird bereits seit dem Altertum aus der Flachspflanze gewonnen. Die alten Ägypter begannen schon 3.000 Jahre vor Christus, aus der Naturfaser Kleidungsstücke herzustellen. Der Name leitet sich allerdings vom altgriechischen Wort „linon“ ab. Flachs war auch schon bei den Germanen eine beliebte Faser. Leinenstoff war bis in die Neuzeit das Gewebe der Wahl für Unterwäsche, Hemden und Bettzeug. Die Geschichte des Anzugs beginnt dagegen erst im 17. Jahrhundert. Damals wurde das edle Kleidungsstück allerdings nur aus teuren Materialien gefertigt, da es als Statussymbol der Oberschicht galt. Aus diesem Grund waren Anzüge dieser Zeit zumeist bestickt und aus farbigem Samt oder Satin. Doch bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann der Leinenanzug seinen Siegeszug. Schlichtere Varianten kamen in Mode, und auch die Mittelschicht konnte sich fortan das elegante Kleidungsstück in den Schrank hängen. Einen herben Rückschlag musste der Leinenstoff allerdings im 19. Jahrhundert hinnehmen, als Baumwolle im Zuge der Industrialisierung und durch Import aus amerikanischen Kolonien immer beliebter wurde. In Vergessenheit geraten ist der Naturstoff jedoch nicht. Auch heute noch erfreut sich der Leinenanzug größter Beliebtheit. Durchstöbern Sie das Sortiment von C&A und entdecken Sie die Vielfalt der Modelle. Sichern Sie sich außerdem wertvolle Tipps zur Pflege des kostbaren Kleidungsstücks und erfahren Sie, wo und wann Sie Ihren neuen Anzug am besten tragen.

Leinenanzug

Leinenanzug

Im Leinenanzug machen Sie stets eine gute Figur, und er eignet sich für die verschiedensten Anlässe. Bei C&A finden Sie eine Vielzahl unterschiedlichster Modelle für jeden Geschmack. Vielfältige Ausführungen und innovative Schnittformen ermöglichen ein individuelles Outfit mit Wiedererkennungsfaktor. Finden Sie jetzt den besten Anzug für Ihren persönlichen Stil und sichern Sie sich exklusive Ratschläge für einen gelungenen Auftritt.

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Vielseitige Leinenanzüge für jeden Geschmack und Anlass

Der Leinenanzug ist ein elegantes und zugleich vielseitiges Kleidungsstück. Daher sollten Sie bei der Auswahl einige Dinge beachten, um das perfekte Modell für jeden Anlass und Ihre persönlichen Ansprüche zu finden. Hier erfahren Sie alles, was Sie über Schnittformen, Kombinationsmöglichkeiten und Pflege wissen müssen.

Die einzelnen Bestandteile Ihres Leinenanzugs

Ein Leinenanzug besteht aus mehreren Bestandteilen, und Sie können sie sowohl einzeln als auch im Gesamtpaket kaufen. Als Basis gilt die Jacke. Das Sakko ist in verschiedenen Formen erhältlich und maßgeblich für die Schnittform Ihres Anzugs. Die gängigsten Modelle haben entweder zwei oder drei Knöpfe. Ausgefallene Varianten können allerdings deutlich mehr Knöpfe und mehrere Knopfleisten aufweisen. Auf diese sollten Sie jedoch nur zurückgreifen, wenn Sie ihn zu keinen förmlichen Anlässen tragen werden. Damit das Erscheinungsbild nicht leidet, sollte die Anzugjacke außerdem möglichst passgenau sitzen. Achten Sie also darauf, dass sie bis unter Ihr Gesäß reicht und weder am Hals noch an den Schultern zu eng oder zu weit ist. Die ideale Passform ermitteln Sie mit unserem Größenrechner. Sakkos aus Leinen sind zwar außergewöhnlich flexibel zu stylen und können gelegentlich auch mit einer Cordhose oder einer Jeans kombiniert werden, Ihr Leinenanzug wird jedoch durch eine passende Anzughose ergänzt. Gefertigt ist diese ebenfalls aus Leinen. Zudem passt sie sich stilistisch und farblich an das Sakko an. Achten Sie darauf, dass Ihre Hose eng an der Taille anliegt, ohne unangenehm zu drücken. Tragen Sie dazu einen passenden Gürtel: Braunes Leder eignet sich gut bei Anzügen in Blau-, Braun- oder Naturtönen, während schwarzes Leder am besten zu Anzügen in Schwarz und Grautönen passt. Ferner sollte der Saum Ihrer Hose bis zum oberen Ende Ihres Schuhabsatzes reichen. Komplettiert wird Ihr Anzug-Outfit durch ein schickes Hemd. Je nach Farbe und Typ Ihres Anzugs können Sie dabei auf ein schlichtes einfarbiges oder ein buntes Modell zurückgreifen. Wichtig ist, dass das Hemd dem Trageanlass gerecht wird.

Passende Schnittform für Ihre Ansprüche

Es gibt schlichte und förmliche sowie moderne und trendige Leinenanzüge. Ersteres ist vor allem der sogenannte Tailored Fit Anzug. Das eng anliegende Kleidungsstück weist einen schmalen, neutralen Schnitt auf. Dennoch ist der Anzug nicht übermäßig körperbetont und eignet sich für förmliche Geschäftsmeetings oder Vorstellungsgespräche. Wenn Sie nach einem bequemen Leinenanzug für ein gemütliches Abendessen mit Freunden suchen, bietet sich die Regular Fit Variante an. Der geradlinige Schnitt dieses Anzugs steht schlanken wie stärker gebauten Männern gleichermaßen und sorgt bei jedem Figurtyp für ein angenehmes Tragegefühl. Für besonders schlanke Träger bieten sich  taillierte Slim Fit Leinenanzüge an. Auch die Schulterpartie ist schmal geschnitten. Trotz Deiner schlanken Figur wirkt Ihr Outfit dank eng anliegender Hosenbeine und Ärmel körperbetont. Die moderne Variante für durchtrainierte Träger ist die Body Fit Variante. Auch diese Leinenanzüge liegen eng am Körper an, weisen aber eine deutlich intensivere Körperbetonung mit männlicher V-Silhouette auf. Die trendigen Anzüge sind der ideale Begleiter für kultivierte Partys und Abendveranstaltungen.

So machen Sie in Ihrem Leinenanzug eine gute Figur

Für ein einwandfreies Erscheinungsbild muss Ihr Leinenanzug die richtige Passform haben. Dabei sollte die Schulternaht Ihrer Anzugsjacke auf Iher Schulter aufliegen, und die Schultern dürfen weder zu eng noch zu breit für Ihre Figur sein. Zudem sitzt das Revers Ihres Sakkos glatt in Ihrem Nacken sowie auf Ihrer Brust, ohne bei Bewegung vom Körper abzustehen. Zugeknöpft sollte Ihre Anzugjacke außerdem an der Brust und am Bauch nicht spannen. Gleichzeitig sollte sie auch nicht zu locker sitzen. Wenn Sie sich unsicher sind, empfiehlt es sich, die Passform gemeinsam mit einem Fachmann zu ermitteln. Für ein gelungenes, abgerundetes Outfit benötigen Sie stimmige Accessoires. Tragen Sie ein Hemd mit Umschlagkragen, bietet sich eine farblich zu Hemd oder Anzug passende Krawatte an. Für das gewisse Extra sorgt eine Krawattennadel. Eine klassische Alternative hierzu stellt die Fliege dar. Zu lockeren Anlässen, wie Partys oder Dates können Sie ferner auf ein Hemd mit Stehkragen ohne Krawatte zurückgreifen. Achten Sie außerdem darauf, dass sowohl Ihre hochwertigen Lederschuhe als auch Ihr Gürtel farblich mit dem Leinenanzug harmonieren. Beide sollten zudem ein schlichtes Design haben, um nicht vom Gesamtbild des Anzugs abzulenken. Je nach Anlass sind außerdem gängige Accessoires wie Einstecktücher, Armbanduhren und Halsketten mögliche Outfit-Ergänzungen.

Die richtige Pflege für eine lange Lebensdauer

Ein klassischer Leinenanzug kann Ihnen über viele Saisons ein treuer Begleiter sein. Wenn Sie Ihren perfekten Leinenazug erst einmal gefunden haben, wollen Sie möglichst lange Freude an ihm haben. Da lohnt es sich, Wert auf die Pflege zu legen. Vermeiden Sie es daher, Ihren Anzug mit Ausnahme des Hemds in der Waschmaschine zu reinigen. Die Maschinenwäsche könnte das Material sowie die Passform beeinträchtigen. Das Sakko sowie die Hose sollten Sie in einer professionellen Reinigung säubern lassen. Dies ist – solange Ihr Anzug nicht grob verschmutzt ist – höchstens zweimal pro Jahr notwendig. Allerdings sollten Sie Ihren Leinenanzug nach jeder Benutzung grob mit einer Naturkleiderbürste abbürsten. Ihr Anzug kann zwar zu jedem Anlass getragen werden, dennoch sollten Sie ihn nicht jeden Tag anziehen. Gewähren Sie ihm stattdessen regelmäßige Ruhephasen. Damit er möglichst lange seine Passform behält, sollten Sie ihn freihängend im Kleiderschrank aufbewahren. Nutzen Sie hierfür einen breiten Kleiderbügel. Dieser sollte eine dicke Querstrebe haben, über die Sie Ihre an der Bügelfalte zusammengelegte Anzughose schlagen können. Anschließend legen Sie die Schulterpartien Ihres Sakkos an der Schulternaht über die weiten Enden des Kleiderbügels. Nach jedem Tragen sollten Sie den Anzug außerdem einen Tag an einem Bügel auslüften lassen, bevor Sie ihn in den Kleiderschrank hängen!