Grundsätzlich kann das Training im Wasser von folgenden Personen ausgeübt werden:
ältere Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit
Personen mit Gelenk- oder Rückenbeschwerden
Personen mit Übergewicht
Personen, die den Wiedereinstieg in sportliche Aktivitäten suchen
Schwangere
Natürlich eignet sich Aquafitness auch für Menschen ohne körperliche Einschränkungen oder besondere Trainingsanforderungen – die verschiedenen Disziplinen bieten auch ausreichend Abwechslung für alle Menschen, die eine regelmäßige sportliche Betätigung suchen und sich fit halten möchten.
Obwohl Aquafitness eine sehr effektive und schonende Trainingsform ist, gibt es dennoch einige Zielgruppen, für die sich der Sport nicht eignet: Dazu zählen unter anderem Personen mit Herzinsuffizienz, Bluthochdruck, Asthma oder Epilepsie. Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis besteht wiederum das Risiko, dass das warme Wasser Entzündungen fördern kann. Weiterhin ist Aquafitness nicht dazu geeignet, um die Knochen bei Osteoporose zu kräftigen oder um wichtige Alltagsbewegungen wie sicheres Auftreten zu trainieren.
Sonderfall: Aquafitness für Schwangere
Schonendes Training in der Schwangerschaft kann im Idealfall schwangerschaftstypischen Beschwerden wie Rückenschmerzen und Kurzatmigkeit vorbeugen oder entgegenwirken und auch das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes reduzieren. Die Durchblutung wird angeregt, Muskeln werden gekräftigt und das Bindegewebe gestärkt. Die sanften Bewegungen im Wasser können zudem entspannend wirken. Um sicherzustellen, dass die körperliche Belastung im Einzelfall angemessen ist, sollten Schwangere jedoch zunächst ärztlichen Rat einholen und/oder mit ihrer Hebamme sprechen. Bei Schmerzen oder Unwohlsein sollte das Training sofort abgebrochen werden.