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Kaftan

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Der Kaftan – historische Robe mit Fashion-Effekt

Das Wort Kaftan ist vom arabischen „Qufṭān“ und dem persischen „Gaftān“ abgeleitet. Damit ist die Herkunft der Robe bereits zu erahnen: Sie stammt aus dem arabischem Raum und gehört dort bis heute zur gängigen Mode. Traditionell handelt es sich um ein langes Hemd aus Seide oder Wolle, das Männer bis etwa zum Knie, Frauen bis zu den Knöcheln tragen. Die Form erinnert an die römische Tunika – ein weiteres Kleidungsstück, das es von der Antike bis in die Moderne geschafft hat. Kaftane verfügten, anders als die Tunika, häufig über prächtige Stickereien an der Vorderseite und den Ärmeln, Bänder und Knöpfe. Sie drückten früher den gesellschaftlichen Rang ihres Trägers und ihrer Trägerin aus. Im Laufe der Jahrhunderte änderten sich die vorherrschenden Designs. Im Mittelalter waren großflächige Muster in dezenten Farben angesagt, später setzten sich kleine Stickereien in kräftigen Farben durch.

Spätestens im 17. Jahrhundert trugen auch Europäer Kaftane. Zunächst war das Kleidungsstück vor allem bei orthodoxen Juden in Osteuropa die vorherrschende Mode. In den 1920er-Jahren adaptierten intellektuelle Gruppen es in breite Gesellschaftsschichten. Zunächst sollten die weiten langen Hemden einen exzentrischen Lebensstil ausdrücken. Einige Jahrzehnte später avancierten sie zu Lieblingen der Designer und tauchten auf den Laufstegen der Welt auf. Kaftankleider siehst du heute an Stränden und in Städten, auf Cocktailpartys und im Büro. Eine Variante ist die Kaftanbluse, ein langes, weit geschnittenes, vorn offenes Oberteil aus luftig leichten Stoffen. Du knotest es vorn zusammen und trägst es solo, mit einem Top darunter oder als Alternative zu einer leichten Jacke.

Zu welchen Anlässen trägst du Kaftan?

Moderne Kaftankleider zeigen sich in abwechslungsreichen Varianten. Du findest bodenlange Schnitte ebenso wie verführerisch kurze Minikleider. Das eröffnet eine Vielzahl an Tragemöglichkeiten und -gelegenheiten. Ein klassischer Einsatzzweck ist der Strand: Du wirfst das luftige Kleid beim Strandspaziergang über, wenn du dir einen Drink an der Beachbar holst oder dich für einen Snack ins Café setzt. In diese Situationen passen mittel- und bodenlange Ausführungen besonders gut. Lange Kaftankleider stylst du für den Abend mit einem Gürtel oder trägst sie tagsüber in lässiger Weite, etwa zum Stadtbummel oder beim Spaziergang im Grünen. Mini-Kaftankleider stellen sich als coole Alternative zur klassischen Bluse vor. Mit Leggings, Jeggings oder schmaler Stoffhose bilden die weit geschnittenen Stücke einen gelungenen Kontrast. So kreierst du ein entspanntes Outfit mit schickem Touch, das dich auf die Partynacht des Jahres ebenso begleitet wie ins Restaurant oder in die Bar.

Suchst du ein sommerliches Büro-Outfit, das seriös ist und zugleich mit legerem Schick bezaubert? Mit einem Kaftan hast du es gefunden. Entscheide dich im Job für eine gedeckte Farbe wie Marineblau oder Schwarz. Mit einem Ledergürtel betonst du deine Taille und verleihst dem Kaftankleid zugleich eine elegante Nuance. Dazu passen flache Loafer oder Mules, an der Ferse offene Sommerschuhe.

Kaftan, Pareo oder Poncho – wo sind die Unterschiede?

Ein Pareo und ein Poncho ähneln dem Kaftan stilistisch, weisen allerdings auch abweichende Merkmale auf. So stellt sich die Frage: Wann trägst du welches Kleidungsstück? Ein Pareo ist ähnlich flexibel wie das Kaftankleid. Es handelt sich im Prinzip um ein XL-Tuch, das du nach Lust und Laune immer wieder anders um deinen Körper bindest. So zauberst du ein Wickel- oder Neckholder-Kleid, einen Maxi- oder Minirock, nutzt den Pareo als Strandtuch und Sonnenschutz. Er ist damit der ideale Urlaubsbegleiter für leichtes Gepäck und zahllose Einsatzmöglichkeiten. Ein Poncho zeichnet sich in der Regel durch seine hüftlange, ärmellose Schlupfform aus. Meist besteht er aus warmen Materialien wie Schurwolle, Merino oder Kaschmir. In langer Form gibt es ihn aus luftigen Textilien wie Seide. Diese Ausführung ähnelt dem Kaftan, und du trägst sie solo, mit einer Shorts oder einem Minirock, die charmant unter dem Saum hervorblitzen.

Tipps für gelungene Kombinationen

Schick oder lässig, sportlich oder elegant: Ein Kaftan zeigt sich in vielen Gesichtern. Abhängig vom Anlass, deinen modischen Vorlieben und dem Wetter wählst du passende Begleiter wie Schmuck, Schuhe und Handtasche für das Kleid mit historischem Hintergrund aus. Ein bodenlanger Kaftan mit typischen Bindebändern strahlt ein perfektes Feriengefühl aus. Mit flachen Riemchensandalen oder Zehentrennern kitzelst du das Maximum aus diesem Look heraus. Dazu passt Schmuck im Boho-Look: lange Ketten mit bunten Holzperlen, ein gehäkeltes Haarband und geflochtene Lederarmbänder.

Schick kombinierst du ein Mini-Kaftankleid mit hohen Absätzen: Spitze Pumps oder High-Heel-Sandalen in Silber oder Gold lenken die Fokus auf deine Beine. Greife die Farbe deiner Schuhe in der Handtasche auf und setze auf ebensolchen Schmuck für einen stimmigen Gesamteindruck.

Du liebst einen sportlichen Look und läuft am liebsten in deinen Sneakern? Kaftankleider sind bei jedem Outfit dabei, also auch als Bestandteil von Athleisure-Wear, sportlich angehauchter Kleidung für den Alltag. Dazu greifst du zu einem Modell in Midilänge mit schmalen Streifen, zum Beispiel in maritimen Blau-Weiß. Weiße Sneaker strahlen pures Understatement aus und bilden eine gelungene optische Einheit mit einem weißen Rucksack.

Der Stoff, aus dem die Leichtigkeit ist: Materialien und ihre Eigenschaften

Ein Kaftan ist der Inbegriff der sommerlichen Mode. Deshalb besteht er meist aus atmungsaktiven, leichten Textilien, in denen du an heißen Tagen perfekten Komfort genießt. Ein Alleskönner in diesem Bereich ist Baumwolle: Die Naturfaser fühlt sich angenehm weich auf der Haut an, nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie kontrolliert wieder ab. Gerätst du an actionreichen Tagen ins Schwitzen, macht dir das in einem Baumwollkaftan nichts aus. Schmeichelhaft und anschmiegsam ist Viskose. Die Zellulosefaser besticht darüber hinaus durch ihren sanften Glanz und ist eine tolle Alternative zu Seide. Naturseide wiederum kühlt und beweist sich aus diesem Grund als erste Wahl für Kaftankleider. Das kostbare Material strahlt einen zarten Schimmer aus, ist so leicht, dass du es kaum spürst und das Tragegefühl an heißen Tagen umso mehr genießt.

Tipps für die Pflege

Ein Kaftan zählt zu den Klassikern der Mode, und diese bleiben bekanntlich modern. Eine sorgfältige Pflege hält das wandelbare Kleidungsstück lange schön, und so ziehst du es in der kommenden Saison mit Freuden wieder an. Der meist zarte Stoff erfordert ein wenig Augenmerk auf die Reinigung. Ein Blick auf das Waschetikett verrät, ob das Kleid in die Waschmaschine gehört oder du besser selbst Hand anlegst. Entdeckst du einen Waschzuber auf dem Etikett? Perfekt, dann wirf die Maschine an und stelle sie auf maximal 30 Grad. Ein Feinwaschmittel und ein Schonwaschgang schonen die Fasern. So verhinderst du, dass das Kleid knittert, und sorgst dafür, dass die Farben leuchten wie am ersten Tag. Eine Hand auf dem Waschzettel deutet auf empfindliche Stoffe hin. Reinige sie ausschließlich im Waschbecken und verwende ein mildes Woll- oder Seidenwaschmittel. Zum Trocknen hängst du das Kleid auf einen Bügel. So hängen sich eventuelle Knitterfalten von selbst aus. Du sparst das Bügeln und führst deinen Kaftan ruckzuck wieder aus.