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Verschiedene Brautkleider in einem Brautmodegeschäft

Brautkleider – die fünf beliebtesten Schnitte für das Hochzeitskleid

Neues Brautkleid in einer Box

Die Auswahl des Hochzeitskleids ist wohl für jede Braut das Highlight der Hochzeitsplanung. Doch die Auswahl an verschiedenen Stilen, Schnitten und Varianten der Brautmode ist groß. Zu Beginn der Suche nach dem perfekten Brautkleid steht also immer die Frage: „Welches Brautkleid passt zu mir?“. Jeder Schnitt bietet ganze eigene Vorzüge, um Ihre Figur perfekt in Szene zu setzen.

Idee

Vor den 20er Jahren heiratete das „einfache Volk“ aus Kostengründen meist in Sonntagskleidung oder der landestypischen Tracht. Das für Reinheit und Unberührtheit stehende weiße Brautkleid war bis dahin hauptsächlich dem wohlhabenden Adel vorbehalten.

Die Auswahl des Hochzeitskleids ist wohl für jede Braut das Highlight der Hochzeitsplanung. Doch die Auswahl an verschiedenen Stilen, Schnitten und Varianten der Brautmode ist groß. Zu Beginn der Suche nach dem perfekten Brautkleid steht also immer die Frage: „Welches Brautkleid passt zu mir?“. Jeder Schnitt bietet ganze eigene Vorzüge, um Ihre Figur perfekt in Szene zu setzen.

Idee

Vor den 20er Jahren heiratete das „einfache Volk“ aus Kostengründen meist in Sonntagskleidung oder der landestypischen Tracht. Das für Reinheit und Unberührtheit stehende weiße Brautkleid war bis dahin hauptsächlich dem wohlhabenden Adel vorbehalten.

Schlichtes Brautkleid im A-Linien-Schnitt

Brautkleid in klassischer A-Linie

Ein schmal geschnittenes Oberteil und ein leicht ausgestellter bodenlanger Rock verleiht diesem Brautkleid seine namensgebende A-Form. Das Oberteile besteht meist aus einer Korsage und bringt das Dekolleté der Braut zur Geltung, während der lange Rock Bauch, Beine und Po kaschiert und das Gesamtbild streckt. Das elegante Brautkleid in A-Linie ist bei vielen Bräuten sehr beliebt, da der Schnitt ein Blickfang ist, aber auch viel Raum für individuelle Details wie Spitze oder Strasssteinchen bietet.

Perfekt geeignet für: Frauen mit weiblichen Kurven.

Prinzessinnenkleid für die Hochzeit – Brautkleider Prinzessin

Das Prinzessinnenkleid für pompöse Kurven

Die figurbetonte Korsage und ein weiter glockenförmiger Rock bilden das Markenzeichen von Hochzeitskleidern im Prinzessinnen-Stil, die auch als „Duchesse-Kleider“ bezeichnet werden. Sie passen perfekt zur Märchenhochzeit und sind vor allem auf sehr großen Hochzeiten zu finden. Das enge Oberteil sorgt für ein hübsches Dekolleté und lenkt den Blick auf Deinen Oberkörper. Der weite Rock beginnt in der Taille, lässt diese dadurch schmaler wirken und kaschiert eine breite Hüfte und die Oberschenkel. Sein Volumen erhält der Rock durch den darunter getragenen Reifrock sowie durch Materialien wie Tüll und Taft. Je nachdem, wie Du es magst, gibt es Prinzessinnenkleider von schlicht bis extravagant. Brautkleider mit Spitze und Perlen verziert sind besonders beliebt.

Perfekt geeignet für: Große Frauen, Frauen mit weiblicher Hüfte und zierlichem Oberkörper.

Schmal geschnittenes schlichtes Brautkleid mit H-Linie

Schmale Brautkleider mit H-Linie

Gerade geschnittene Hochzeitskleider betonen Deine Figur besonders elegant. Die meist enganliegende H-Linie gibt es in den unterschiedlichsten Stilen und Varianten. Meist werden sie jedoch in schlichtem Design getragen und mit einem Schleier ergänzt. Kleine Frauen profitieren von der streckenden Wirkung schmaler Hochzeitskleider. Durch den schmalen Schnitt ist die H-Linie besonders figurbetont. Es gibt jedoch auch Varianten, die leicht tailliert sind und Hüfte, Bauch und Beine in einen fließenden Rock hüllen. Auch die Wahl des Stoffes und der Beschaffenheit des Oberteils beeinflussen die Wirkung der H-Linie: Seide oder Satin umschmeicheln Deinen Körper und sorgen für eine fließende Optik. Ein trägerloser Schnitt betont Dein Dekolleté, während fließende Träger oder auch elegante Glockenärmel eine romantische Wirkung haben.

Perfekt geeignet für: Kleine, schlanke und sportliche Frauen, die ihre Figur betonen möchten.

Hinweis

Schmale Kleider können Deine Bewegungsfreiheit einschränken. Teste bei der Anprobe eines solchen Brautkleids, ob Du darin bequem sitzen und auch tanzen kannst.

Brautkleid Spitze im Meerjungfrauen-Stil

Brautkleid im Meerjungfrauen-Stil

Die sogenannten Mermaid-Kleider sind besonders bei selbstbewussten Frauen sehr beliebt, die ihren Körper weiblich in Szene setzen möchten. Weich fallende Stoffe wie Satin und Seide betonen enganliegend Deinen Oberkörper, Taille, Hüfte und einen Teil Deiner Oberschenkel. Meist erst ab den Knien beginnt der ausgestellte Rock, der beim Brautkleid im Meerjungfrauen-Schnitt als „Fishtail“ bezeichnet wird. Die Linie des Mermaid-Brautkleids unterstreicht die weibliche Silhouette und betont die Kurven, vor allem den Po. Diesen Schnitt kannst Du zum Beispiel trägerlos, mit V-Ausschnitt oder mit hochgeschlossener Spitze tragen, um Deine sinnliche Seite zu zeigen.

Perfekt geeignet für: Schlanke und große Frauen, die ihre weibliche Figur in Szene setzen möchten.

Standesamtkleid mit knielangem Rock – kurzes Hochzeitskleid

Kurze Brautkleider

Für alle Bräute, die gern Bein zeigen möchten, sind kurze Brautkleider die perfekte Alternative zum bodenlangen Klassiker. Vom Mini-Kleid über Etuikleid bis hin zum Hochzeitskleid mit kurzer Vorder- und langer Hinterseite gibt es kurze Brautkleider in verschiedenen Schnitten und Stilen. Besonders im Trend liegen Tea-Length-Kleider oder Schnitte im Petticoat-Stil der 50er Jahre. Probiere hier am besten verschiedene Varianten und Stoffe aus, um das perfekte Hochzeitskleid mit knielangem Rock für Dich zu finden.

Perfekt geeignet für: Frauen mit schlanken Beinen, die sie auch zeigen möchten.

Hochzeitsdirndl für traditionelle Hochzeiten

Neben den fünf bereits beschriebenen Brautkleid-Stilen haben manche Regionen in Deutschland, wie beispielsweise Bayern, sowie Teile Österreichs und der Schweiz eine eigene, traditionelle Brautmode. So werden traditionelle Trachtenhochzeiten derzeit wieder sehr beliebt. Statt des klassischen Hochzeitskleides trägt die Braut ein Hochzeitsdirndl mit meist vielen, aufwändigen Details. Neben vielen weißen Elementen werden hier durch Pastelltöne Akzente gesetzt. Je nach Geschmack gibt es Brautdirndl aber generell in verschiedenen Farben, Stoffen und Arten. Meist endet der Rock auf Kniehöhe, weshalb das Hochzeitsdirndl zu den kurzen Brautkleidern zählt. Damit das Hochzeitsdirndl die Silhouette der Braut perfekt in Szene setzt und nirgendwo drückt oder zwickt, werden diese traditionellen Hochzeitskleider nicht selten sogar maßangefertigt. Hauptsache Du fühlst Dich darin wohl. Typisch für das Dirndl sind natürlich das hübsche Dekolleté sowie aufwändige Stickereien und Verzierungen.

Perfekt geeignet für: Frauen, die eine Trachtenhochzeit feiern möchten und sich in dem Brautkleid in Dirndl-Schnitt besonders wohlfühlen.

Standesamtkleider

Wer eine kirchliche Hochzeit feiert, braucht oft zwei Hochzeitskleider. Die Wahl des richtigen Kleides für die standesamtliche Hochzeit ist natürlich Geschmackssache. Für den Gang vor den Altar oder die eigentliche Hochzeitsfeier darf es für die meisten Frauen gern ein ganz klassisches bodenlanges Kleid sein. Viele Bräute wählen dann allerdings ein schlichtes Brautkleid für das Standesamt oder die Party nach der offiziellen Feier. Brautkleider für das Standesamt sind oft kurz und elegant. In Weiß, Cremefarben oder hellen Pastelltönen sehen Hochzeitskleider für das Standesamt edel und zeitlos aus. Wer es etwas romantischer mag, wählt vielleicht ein kurzes Spitzenkleid. Der Vorteil des schlichten Standesamtkleides: Es ist auch nach der Hochzeit im Alltag noch gut tragbar.

Perfekt geeignet für: Frauen, die ein schlichtes Zweitkleid für das Standesamt möchten, das sie auch nach der Hochzeit noch tragen können.

Check

Beginne etwa sechs bis acht Monate vor dem Hochzeitstermin mit der Brautkleidsuche, um genügend Zeit für eventuelle Änderungen, Anpassungen oder die Bestellung der richtigen Größe zu haben.

Kosten für Dein Hochzeitskleid

Bevor Du den ersten Termin zur Anprobe in einem Geschäft für Brautmode vereinbarst, solltest Du gemeinsam mit Deinem Ehemann in spe ein Budget für Dein Brautkleid festlegen. Bei der Festlegung des Preislimits für Dein Hochzeitskleid solltest Du zudem beachten, dass neben dem Kleid selbst auch noch Kosten für Schuhe, passende Unterwäsche und Schmuck hinzukommen.

Schlichte Hochzeitskleider bekommst Du bereits für etwa 400 bis 500 Euro. Wie viel Dein Traumkleid für die Hochzeit kostet, hängt dabei stark von der Verarbeitung, den verwendeten Stoffen sowie dem Änderungs- und Anpassungsaufwand ab. Zudem können die Preise von Geschäft zu Geschäft schwanken, weshalb Du immer einen Preisvergleich in verschiedenen Läden für Brautmode machen solltest.

Wenn es sich um einen namenhaften Designer des Kleides handelt, ist der Preis ebenfalls höher. Ein Brautkleid aus dem mittleren Preissegment kostet im Durchschnitt etwa 800 bis 1.000 Euro. Nach oben sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt. Überlege Dir daher sehr gut, wie viel Dir Dein Brautkleid wert ist. Natürlich soll es für Euren großen Tag etwas ganz Besonderes sein, jedoch wirst Du das Kleid nur an diesem einen Tag tragen.

Hochzeitskleid, Schuhe und Accessoires für das Braut-Outfit

Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues

Bei vielen Hochzeiten ist es üblich, diese vier Dinge in das Outfit der Braut zu integrieren. Der Brauch stammt aus dem alten England und soll Glück für das frisch angetraute Ehepaar bringen und eine harmonische, lange Ehe einläuten.

Etwas Altes steht für Beständigkeit und kann zum Beispiel ein geerbtes Schmuckstück sein. Etwas Neues soll eine glückliche Zukunft bringen. Hierfür steht meist das Brautkleid. Etwas Geliehenes symbolisiert Freundschaft und Verlässlichkeit. Du kannst Dir zum Beispiel eine Perlenkette von Deiner Großmutter borgen oder einen Glücksbringer von Deiner Freundin. Nun fehlt noch etwas Blaues, das als Symbol für Liebe, Reinheit und Treue steht. Viele Bräute nutzen dafür ein blaues Strumpfband. Alternativ kannst Du aber zum Beispiel auch einen Brautstrauß mit blauen Blumen binden lassen oder Dessous mit blauen Akzenten unter Deinem Brautkleid tragen.

Fazit

Für jeden Figurtyp und Geschmack gibt es den passenden Brautkleid-Schnitt. Überlege Dir als Erstes, welche Linien für Dich in Frage kommen oder welche Du ausschließen möchtest. Außerdem solltest du entscheiden, ob es ein schlichtes Brautkleid oder ein besonders romantisches Hochzeitskleid mit Spitze und Verzierungen sein soll. Beim Besuch des ersten Geschäftes für Brautmode kannst Du so Deine Suche bereits eingrenzen und Deine Wünsche und Vorstellungen besser formulieren. Lege vor dem Kauf zudem ein Preislimit fest, um die Kosten für Dein Outfit am Hochzeitstag im Blick zu behalten. Beachte dabei zusätzliche Kosten für Schuhe und Accessoires. Vereinbare Anprobetermine in verschiedenen Brautmodegeschäften, um eine größere Auswahl zu haben und Preise vergleichen zu können. Am besten lässt Du Dich von einer oder mehreren Vertrauenspersonen wie Deinen Trauzeuginnen und Deiner Mutter begleiten, die Dir bei der Wahl Deines Traumkleides mit Rat und Tat zur Seite stehen. Nun steht Deinem Traumkleid nichts mehr im Weg.

Quelle

[1] https://www.kuessdiebraut.de/blog/brauche-mythen-und-informationen-rund-ums-brautkleid/

Bildquellen

istock.com/encrier

istock.com/Tom Merton

istock.com/Linda Raymond