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Noch gut erhaltene Kleidung wird oft als Secondhandware verkauft.

Kleiderspenden – diese Unternehmen sammeln Altkleider

Kleiderspenden

diese Unternehmen sammeln Altkleider

Jeder hat Kleidung im Schrank, die nicht mehr gefällt, nicht mehr gebraucht wird oder nicht mehr passt. Dennoch bleiben viele der Kleidungsstücke lange im Schrank liegen oder werden beim Aussortieren direkt auf dem Müll entsorgt. In beiden Fällen ist es oftmals noch tragbare Kleidung, die somit nicht für weitere Produktionsprozesse genutzt werden kann. Nicht mehr getragene Kleidung sollte besser regelmässig aussortiert werden – das schafft Platz im Kleiderschrank und schenkt den Altkleidern ein neues Leben.

Es gibt in der Schweiz viele Anbieter, die Ihre Kleiderspende gern entgegennehmen. Neben tragfähiger Kleidung können dort je nach Anbieter auch kaputte und verschlissene Teile abgegeben werden, die im zweiten Schritt recycelt und zu anderen Produkten verarbeitet werden. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Anbieter für Kleiderspenden in der Schweiz. Dort erfahren Sie, wie die Spende funktioniert, wo Sie die Kleidung abgeben können und welchem Zweck sie letztendlich zugutekommt.

TEXAID

Viele Anbieter nehmen Kleiderspenden per Post an.

Das Unternehmen TEXAID hat seinen Sitz in Schattdorf/Uri und ist eine der grössten Organisationen für das ökologische Sammeln und Verwerten von Altkleidern in Europa. Das aus der Schweiz stammende Unternehmen hat rund 130 Mitarbeiter und ist mit einem Marktanteil von etwa 60 Prozent die grösste Textilrecycling-Organisation der Schweiz. Zusammen mit ihrer Tochterfirma CONTEX sammelt TEXAID schweizweit mit über 6.000 Altkleider-Containern und Strassensammlungen alte Kleidung und Haushaltstextilien zur Weiterverwertung.

Neben Containern und Strassensammlungen bietet TEXAID in grösseren Städten auch Unterflursammlungen an. In jedem Fall sollten die Kleider gut in reissfesten Säcken verpackt werden. Bei der Sortierung der Altkleider werden etwa 65 Prozent für den Weiterverkauf als Secondhandware verwertet. Der nicht mehr tragbare Rest wird etwa zur Hälfte zu Putzlappen weiterverarbeitet. Die andere Hälfte wird in Fasern zerlegt und beispielsweise zur Produktion von Dämmstoffen genutzt. Lediglich etwa 5 Prozent der gespendeten Kleidungsstücke können gar nicht verwertet werden.

Den Grossteil des Sammelgutes verkauft TEXAID als Secondhandware in eigenen Läden oder ins Ausland weiter. Die Erlöse werden genutzt, um sechs namhafte Schweizer Hilfswerke bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen.

TEXAID - Logo

Internet:

https://www.texaid.ch/de/

InformationIm Schnitt schätzen die Schweizer, dass rund 26 Prozent ihrer Kleidung ungenutzt im Schrank hängen. Tatsächlich sind es sogar fast 80 Prozent[1], also über drei Viertel!

InformationIm Schnitt schätzen die Schweizer, dass rund 26 Prozent ihrer Kleidung ungenutzt im Schrank hängen. Tatsächlich sind es sogar fast 80 Prozent[1], also über drei Viertel!

Caritas Schweiz

Die Caritas Schweiz hat ihren Hauptsitz in Luzern und setzt sich mit ihrer Arbeit für Menschen in Not ein. Dabei unterteilt sich die Caritas Schweiz in 16 eigenständige regionale Organisationen. Die Caritas nimmt neben Sachspenden in Form von Möbeln und Lebensmitteln auch Kleidung, Schuhe und Textilien an.

Nicht mehr getragene Kleidung kann in den zahlreichen Altkleidercontainern in und um Luzern abgegeben oder direkt in die Kleiderzentrale bei Luzern gebracht werden. In vielen anderen Kantonen können Sie Ihre Kleiderspende auch direkt bei Ihrer Caritas-Organisation oder in einem der Caritas Secondhandläden abgeben. Alternativ können Sie auch einen Termin zur Abholung mit der Caritas vereinbaren und die aussortierte Kleidung wird direkt bei Ihnen zu Hause abgeholt.

In der Kleiderzentrale der Caritas Schweiz werden jährlich etwa 650 Tonnen Kleider sortiert. Ein Teil der sortierten Kleidung wird in den Läden der Caritas an Bedürftige weiterverkauft. Gegen Vorlage einer Rabattkarte, des IV-Ausweises oder der KulturLegi kann dort günstig Secondhandware erworben werden. Weiterhin betreibt die Kleiderzentrale einen Secondhand- und Fastnachtsladen, der für alle offen ist. Der Erlös aus diesen Läden fliesst in soziale Projekte der Caritas Schweiz.

Kleidung, die nicht den hohen Qualitätsansprüchen der Caritas-Läden entspricht, wird im Rahmen der Katastrophen- und Not-Hilfe im Ausland eingesetzt. Ausserdem wird Kleidung an Flüchtlinge und Asylsuchende verteilt.

In Notsituationen verteilt die Caritas alte Kleidungsstücke im In- und Ausland an bedürftige Menschen. Dies umfasst sowohl die Basisversorgung in Armutsgebieten als auch Katastrophenfälle. Nicht mehr tragbare und zerschlissene Kleidung wird aussortiert und weiterverkauft. Der Erlös dieser Verkäufe fliesst in soziale Projekte im In- und Ausland.

Zusammen mit fünf weiteren Schweizer Hilfswerken ist die Caritas Schweiz zudem zur Hälfte an der Firma TEXAID beteiligt.

Caritas - Logo

Internet:

https://www.caritas.ch/

AchtungAchten Sie bei Altkleider-Containern genau auf das Logo des Anbieters. Viele illegale Container arbeiten mit ähnlichen Logos wie gemeinnützige Organisationen. Im Zweifel: Anrufen und nachfragen.

AchtungAchten Sie bei Altkleider-Containern genau auf das Logo des Anbieters. Viele illegale Container arbeiten mit ähnlichen Logos wie gemeinnützige Organisationen. Im Zweifel: Anrufen und nachfragen.

Tell-Tex

Zerschlissene Kleidungsstücke werden zu Putzlappen oder Dämmstoff verarbeitet.

Das Schweizer Unternehmen Tell-Tex ist eines der grössten Kleidersammlungs-Unternehmen in der Schweiz. In rund 3.000 Containern in der ganzen Schweiz sammelt Tell-Tex nicht mehr getragene Kleidung und Haushaltstextilien, aber auch Strassensammlungen werden regelmässig durchgeführt. Die genauen Daten und Städte können Sie bequem der Internetseite von Tell-Tex entnehmen.

Die gesammelte Kleidung wird in der Schweiz sortiert und dann zum grossen Teil im Ausland als Secondhandware verkauft. Nicht mehr tragbare und zerschlissene Kleidung wird zu Putzlappen oder Rohstoffen verarbeitet. Der so generierte Erlös wird an gemeinnützige und soziale Schweizer Hilfsorganisationen gespendet.

Das Alleinstellungsmerkmal der Tell-Tex GmbH ist das Berghilf-Päckli. Wer armutsbetroffenen Menschen in der Schweiz direkt aushelfen möchte, kann dies durch eine direkte Kleiderspende tun. Zusammen mit der Schweizer Berghilfe versorgt Tell-Tex Familien und Einzelpersonen in den Schweizer Bergregionen mit kostenlosen Kleiderspenden. Ihre Kleiderspende können Sie dabei einfach per Post senden. Dabei sollten Sie einen entsprechenden Vermerk vornehmen, damit Ihre Kleidung durch die Schweizer Berghilfe weiterverteilt wird.

Tell-Tex Logo

Internet:

http://www.tell-tex.ch

CheckAm besten bringen Sie Ihre Kleiderspende direkt in eine Kleiderkammer oder nutzen den Paketversand. Dann können Sie sicher sein, dass sie dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

CheckAm besten bringen Sie Ihre Kleiderspende direkt in eine Kleiderkammer oder nutzen den Paketversand. Dann können Sie sicher sein, dass sie dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Fazit

In den Kleiderschränken der Schweizer gibt es eine Menge Kleidung, die gar nicht oder sehr selten getragen wird. Insgesamt sind das knapp 80 Prozent der Kleidungsstücke in Schweizer Haushalten, welche hilfsbedürftigen Menschen und humanitären Hilfsprojekten zugutekommen könnten – wenn sie gespendet werden.

Verschiedene Hilfswerke und -organisationen widmen sich der Sammlung, Sortierung und Weiterverwertung von Altkleidern und anderen aussortierten Haushaltstextilien. Geholfen wird dabei entweder hilfsbedürftigen Menschen in der Schweiz oder in Krisenregionen weltweit.

Daher ist es sinnvoll, Ihrer Kleidung ein zweites Leben zu schenken und diese an ein Kleiderspende-Unternehmen weiterzugeben. Das schont die Umwelt, tut Gutes und unterstützt die Vision einer zukunftsträchtigen Kreislaufwirtschaft.

Literaturverweis

[1] https://www.tagblatt.ch/leben/meister-der-selbsttaeuschung-wir-haben-keine-ahnung-wie-viel-essen-wir-wegwerfen-und-wie-wenige-unserer-kleider-wir-tragen-ld.1046408
(abgerufen am 08.08.2019)

Bildquellen

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