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Haarschmuck

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Wunderschöner Haarschmuck für eine perfekte Frisur - damals wie heute

Haarschmuck begleitet jede Ära der Menschheitsgeschichte von den ersten Anfängen bis zur Gegenwart. Dies ist nicht weiter verwunderlich, war doch eine üppige Haarpracht einst ein Symbol von Stärke, Kraft und Sinnlichkeit. Und das ist sie immer noch, was durchaus ein Grund dafür sein dürfte, dass wir unsere Mähnen gern und oft mit ausgefallenen Haaraccessoires schmücken. Frühe Hochkulturen wie die Ägypter und die Chinesen trugen Haarschmuck aus Gold und wertvollen Edelsteinen. Die Chinesinnen benutzten Holzstäbe, um ihre langen, schweren Haare hochzustecken. Diese Mode hat sich bis heute gehalten und konnte sich auch in westlichen Ländern durchsetzen. In den 1990er-Jahren wurden Hochsteckfrisuren im Asien-Stil zu einem regelrechten Trend. Auch die Germanen schmückten ihre Haare: Sie bevorzugten Zierrat aus Leder, Metall und Horn. Aus dieser Epoche sind uns Haarbänder und -reifen erhalten geblieben.

Im Mittelalter galt offenes Haar als verpönt. Stattdessen empfand man komplizierte Flechtfrisuren als angemessen und schmückte sie mit Goldfäden, Perlen oder pelzverbrämten Kapuzen. Diese Mode hielt sich auch während der Renaissance, obwohl Frauen bei der Wahl ihrer Frisur mehr Spielraum gewährt wurde. Als Haarschmuck trugen adelige Damen Barette mit bunten Federn, die Vorläufer des heutigen Fascinators. Seine verrückteste Phase jedoch durchlief der Haarschmuck im 18. Jahrhundert. Statt natürlicher Haare trug man am Hofe des Sonnenkönigs in Versailles toupierte und gepuderte Perücken. Königin Marie-Antoinette ließ sich ihre künstliche Haarpracht von ihrem persönlichen Friseur mit Vogelkäfigen, Schlachtschiffen und Gemüsearrangements schmücken. Nach den Exzessen des Rokokos wurden Frisuren wieder natürlicher und schlichter. Doch Haarschmuck gehörte immer noch zu einer eleganten Erscheinung und wurde dementsprechend häufig eingesetzt. Ein unvergessliches Beispiel für Haarschmuck im 19. Jahrhundert bleibt die österreichische Kaiserin Elisabeth, deren mit Diamantsternen geschmückte Haarpracht in einem berühmten Gemälde verewigt wurde.

Aus den 1920er-Jahren stammt eine Frisur, die noch heute aktuell ist: Die "Flapper", die Trendsetterinnen der wilden Zwanziger, schmückten ihre kecken Pagenkopf-Frisuren mit ausgefallenen Haarbändern. Diese waren in der Regel mit Federn oder Steinen verziert. Nachdem die Mode mehrere Jahrzehnte lang weitgehend auf Haarschmuck verzichtete, ging in den 1960er-Jahren der Hippie-Look um die Welt. Die Blumenkinder fielen vor allem durch ihre bunten Klamotten und ihre Wuschelmähnen auf. Als Haarschmuck benutzten sie frische Blumen und witzige Haarspangen. Knallbunte Haargummis und ins Haar geflochtene Tücher und Bänder prägten die Haarmode der 1980er-Jahre. Auch die Neunziger waren in Sachen Haarschmuck quietschbunt und manchmal einfach nur schräg: Riesige Sonnenblumen und Haarkrallen in Neonfarben lagen in den Nineties voll im Trend.

Aktuelle Haarschmuck-Trends

Es scheint, als hätte die Modewelt aus vergangenen Fehlern gelernt, denn die heutigen Trends sind elegant und geschmackvoll. Haaraccessoires werden in erster Linie eingesetzt, um bestimmte Frisuren zu kreieren. Haarnadeln dienen dazu, die Haare zu einem losen Dutt hochzustecken, während widerspenstige Strähnchen mit Haarspangen gebändigt werden. Ein ausgefallener Trend der letzten Jahre jedoch sind Haaraccessoires aus Kunsthaar. Die übergroße Kunsthaarschleife von Lady Gaga zeichnet für diesen Trend verantwortlich.

Moderner Haarschmuck ist auch funktionell: Spiral-Haargumis, die an alte Telefonhörerkabel erinnern, sehen cool aus und sollen zudem die Haare schonen. Dasselbe gilt für weiche Haarreifen oder Haarbänder, die dank eines eingearbeiteten Silikonstreifens nicht verrutschen. Spätestens seit der Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton stehen die Royals wieder hoch im Kurs, und mit ihnen natürlich auch der royale Kleidungsstil. Und was könnte königlicher sein als ein ausgefallener Fascinator mit Federn und Tüll? Ein Fascinator passt sowohl zu offenem Haar als auch zu Hochsteckfrisuren. Ähnlich verhält es sich mit dem Haarreif, der im Augenblick sein Comeback feiert. Dieses edle Haaraccessoire passt zu allen Frisuren und verleiht Ihrem Look eine elegante Note.

Auch Trachten-Looks haben in den letzten Jahren an Popularität zugenommen. Kaum etwas passt besser zu Dirndl & Co. als ein verspielter Blumenkranz. Mit Blüten verzierte Haargummis können sich auch im Alltag sehen lassen - Hauptsache, sie fügen sich harmonisch in Ihren Look ein.

Welcher Haarschmuck passt zu mir?

Wichtig ist, dass Ihr Haarschmuck zum Anlass passt. Im Alltag sollte Ihre Frisur möglichst unkompliziert sein und sich in kürzester Zeit stylen lassen. Wenn Ihnen jedoch einmal die Zeit fehlt, Ihre Haare wie gewohnt zu frisieren, schafft eine trendige Hochsteckfrisur Abhilfe. Ein verwuschelter Dutt oder "Messy bun" ist zurzeit besonders angesagt und lässt sich in Sekundenschnelle mit einem Haargummi und ein paar Haarnadeln herbeizaubern. Außerdem können Sie den fertigen Style mit glitzernden Haarkämmen oder einem hübschen Haarband schmücken.

Partyfrisuren dürfen ruhig etwas ausgefallener sein: Für den Silvesterabend können Sie Ihre wunderschöne Hochsteckfrisur mit einer süßen Schleife oder Glitzerspangen verzieren. Wer es peppiger mag, flicht die Haare zu Zöpfen und verziert diese mit bunten Bändern. Festival-Frisuren schmücken Sie am besten mit einem ausgefallenen Haarband. Auch beim Sport müssen Sie nicht auf Haarschmuck verzichten: Weiche Haarbänder aus Jerseystoff eignen sich perfekt dazu, Ihre Haare aus dem Gesicht zu halten. Noch dazu sind sie total trendig und sehen einfach cool aus. Auch breite, robuste Haargummis sind beim Laufen einfach unverzichtbar. Besonders angesagt sind Modelle mit motivierenden Sprüchen oder witzigen Prints. Solche Haaracessoires sollten in keinem Schmuckkästchen fehlen.

Wenn Sie eine Vorliebe für glitzernden Haarschmuck haben, können Sie sich freuen, denn der liegt voll im Trend. Trotzdem sollten Sie aufpassen und mit den schillernden Accessoires eher sparsam umgehen. Oft genügt bereits eine einzige Haarspange mit Glitzersteinchen oder ein strassbesetzter Haarreif. Sehr beliebt sind nach wie vor Haarklammern, die es Ihnen erlauben, Ihre Haare in Sekundenschnelle und mit minimalem Aufwand hochzustecken. Haarkrallen sind vor allem für den Alltag geeignet, wenn Sie Ihre Frisur schnell ändern möchten, Ihnen jedoch nicht genügend Zeit zur Verfügung steht. Ausgefallener Haarschmuck macht aus jeder Frisur einen echten Eyecatcher. Werfen Sie einen Blick in unseren Onlineshop und entdecken Sie schönen und hochwertigen Haarschmuck bei C&A.