Anmeldeformular mitKontaktdaten und persönlichen Angaben (Name, aktuelle Adresse, Geburtsdatum, Beruf und Arbeitgeber)
Ausweiskopie: Kopie der Identitätskarte, des Passports oder der Aufenthaltsbewilligung
Betreibungsregisterauszug als Nachweis der Zahlungsfähigkeit, nicht älter als drei Monate
ggf. Referenzen, z. B. vom aktuellen Vermieter oder dem Arbeitgeber
ggf. Arbeitsvertrag und/oder Lohnabrechnungen
ggf. persönliches Begleitschreiben
Dass ein Vermieter Interesse an deiner finanziellen Situation und vergangenen Mietverhältnissen hat, ist selbstverständlich. Es gibt allerdings auch Fragen, die der Vermieter dir nur unter bestimmten Umständen stellen darf, etwa wenn er gesetzlich verpflichtet ist, die betreffenden Daten zu melden. Andere Fragen dürfen weder in der Selbstauskunft noch im persönlichen Gespräch gestellt werden.
Folgende Angaben dürfen Vermieter in der Regel erfragen:
Nationalität und Art der Aufenthaltsbewilligung
Kontaktdaten des Arbeitgebers und ungefähres Einkommen (zur Prüfung der Tragbarkeit)
Anzahl der einziehenden Personen und Haustiere
Referenzen des Vorvermieters
Zu folgenden Bereichen sind Fragen unzulässig (bzw. müssen nicht wahrheitsgemäss beantwortet werden):
Konfession oder politische Einstellung (ausser bei religiösen/ideologischen Institutionen)
Zivilstand oder Familienplanung (z. B. Schwangerschaft)
Bestehende Krankheiten
Heimatort (bei Schweizer Bürgern)
Mitgliedschaft im Mieterinnen- und Mieterverband
Checkliste Wohnungsbesichtigung: Wichtige Fragen beim Besichtigungstermin
Versuche, einen Besichtigungstermin bei Tageslicht zu verabreden. So erhältst du einen unverfälschten Eindruck von der Wohnung und kannst auch mögliche Mängel besser erkennen. Weiterhin sind Wochentage zum Feierabend ideal, um den Lärmpegel im Haus und das Verkehrsaufkommen abschätzen zu können.
Mach dir zunächst einen optischen Eindruck von der Wohnung. Viele mögliche Problemstellen kannst du selbst sehen, hören oder sogar riechen. Du kannst dem Vermieter konkrete Fragen stellen, wenn du Hintergrundinformationen zur Immobilie bzw. zur Wohnung brauchst, die du nicht selbst erkennen kannst.
Deine Checkliste für die Wohnungsbesichtigung: Wie ist der Zustand der Wohnung und gibt es Renovierungsbedarf?
Wann wurde die Wohnung zuletzt saniert?
Wie sauber ist die Wohnung/der Hausflur?
Gibt es eigenartige Gerüche?
Erkennst du Schimmel, Verfärbungen oder Risse in der Wand?
In welchem Zustand ist der Fussboden?
Schliessen die Fenster und Türen ordentlich und sind dicht?
In welchem Zustand befinden sich Toilette und Dusche/Badewanne?
Weitere Punkte, auf die du bei der Wohnungsbesichtigung achten solltest:
Wie ist die Geräuschkulisse innerhalb der Wohnung (Nachbarn, Strasse etc.)?
Wie viele Zimmer gibt es? Passt die Raumaufteilung zu deinem zukünftigen Haushalt?
Gibt es Abstellmöglichkeiten, in denen du sperrige oder selten genutzte Gegenstände unterbringen kannst?
Steht dir alternativ ein Kellerabteil oder ein Platz auf dem Estrich zur Verfügung, um etwa Werkzeug, Reisekoffer o. Ä. unterzubringen?
Fällt ausreichend Tageslicht in die Wohnräume, damit die Wohnung hell und einladend wirkt und du tagsüber nicht auf künstliches Licht zurückgreifen musst?
Sind genügend Steckdosen vorhanden, sodass alle elektrischen Geräte bzw. Küchengeräte einen Platz finden?
Wo befindet sich der Waschmaschinenanschluss (in der Wohnung oder in einer gemeinschaftlich genutzten Waschküche mit Waschplan)?
Womit wird geheizt (Strom, Gas, Öl, erneuerbare Energien)?
Wie ist die Wohnung gedämmt?
Welche Ausstattung gehört zur Wohnung (z. B. Einbauküche)?
Können bestimmte Möbel vom Vormieter übernommen werden – und wenn ja, zu welchem Preis?
Bei einer Wohnungsbesichtigung kannst du ausserdem fragen, mit welchen Nebenkosten du realistisch rechnen musst. und ob diese akonto oder pauschal abgerechnet werden. Der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) oder die letzte Nebenkostenabrechnung können Aufschluss über die tatsächlichen Kosten geben.