Die ersten Schritte zum insekten- und bienenfreundlichen Garten
Egal ob du einen Schrebergarten besitzt, den Vorgarten des Hauses bepflanzt oder dich beim Urban Gardening verwirklichst – bei jeder Form des Gärtnerns kannst du umweltverträglich und somit insektenfreundlich agieren. Möchtest du einen insekten- und bienenfreundlichen Garten anlegen, findest du hier erste Tipps und Schritte, die du bei der Planung beachten kannst.
Schritt 1: Was macht einen insektenfreundlichen Garten aus?
Um einen insektenfreundlichen Garten anzulegen, ist es hilfreich zu verstehen, was Bienen und andere Insekten brauchen. Natürlich brauchst du zunächst die passenden Pflanzen, Bäume und Büsche, die den Insekten Nahrung liefern. Jedoch gibt es noch andere Kriterien, die einen Garten zum Paradies für Insekten machen:
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Bedenke, dass...
Verschiedene Insektenarten bevorzugen unterschiedliche Pflanzen. Bienen lieben zum Beispiel Weidenkätzchen, Obstbaumblüten, aber auch Lavendel und Thymian. Schmetterlinge bevorzugen Wildsträucherhecken sowie Küchenkräuter wie zum Beispiel Rosmarin oder Oregano. Auch eine blumenreiche Wiese ist ein toller Anlaufspunkt für Schmetterlinge.
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Schritt 2: Die Analyse der Pflanzenwelt deines Gartens
Möglicherweise wachsen in deinem Garten schon viele bienenfreundliche Pflanzen. Verschaffe dir daher zunächst einen Überblick darüber, welche bienenfreundliche Blumen, Stauden, Bäume und Büsche in deinem Garten bereits vorhanden sind. Anhand dieser Bestandsanalyse kannst du dann schon vorhandene insektenfreundliche Pflanzen stehen lassen und neue Pflanzen für Bienen und andere Insekten ergänzen.
Damit dein bienenfreundlicher Garten ein voller Erfolg wird, solltest du dir auch die Lichtverhältnisse genauer ansehen. Wie viel Licht bekommen deine Beete? Wo scheint die Sonne im Laufe des Tages hin und welche Ecken bleiben eher schattig? Anhand dieser Beobachtungen kannst du dann insektenfreundliche Pflanzen aussuchen, die perfekt zu deinem Garten passen.
Schritt 3: Insektenfreundliche Pflanzen - die Bepflanzung planen
Hast du den Platz für verschiedene Unterschlupf- und Brutmöglichkeiten eingeplant und den Bestand im Garten analysiert, kannst du im letzten Schritt deinen Garten um möglichst viele insekten- und bienenfreundliche Pflanzen erweitern. Bei der Planung der Bepflanzung kannst du diese Tipps beachten:
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Bedenke, dass...
Bei vielen Pflanzen wurden die Staubgefässe weggezüchtet. Sie bieten somit für Insekten keine Nahrung. Zudem solltest du bedenken, dass auch viele nicht heimische Pflanzen wie Forsythie, Kirschlorbeer, Thuja oder Geranien für unsere Insekten wertlos sind.
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Winterquartiere, Kompost & Co. – weitere wichtige Tipps für insektenfreundliche Gärten
Bienen sind die wichtigsten Bestäuber in der Natur. Jedoch sterben immer mehr Bienen aufgrund von Monokulturen und dem Einsatz von Pestiziden. Daher ist es bereits ein wichtiger Schritt, klein anzufangen und den Bienen einen geeigneten Lebensraum im eigenen Garten zu bieten sowie sie bei der Nahrungssuche zu unterstützen: