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Kaftan Kleider

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Kaftan Kleider - das Kleidungsstück mit Geschichte

Der Kaftan blickt auf eine lange und abwechslungsreiche Historie in der Modewelt zurück. Der Begriff stammt aus dem Persischen, wo das Kleidungsstück ursprünglich ein Gewand bezeichnete, das man unter Rüstungen trug. Obwohl erst im 16. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt, vermuten Experten, dass der Kaftan bereits viele Hundert Jahre früher das typische Kleidungsstück in den heißen Ländern des Nahen Ostens war. Dort erfüllte er zahlreiche Funktionen: Der weite Schnitt ließ angenehm viel Luft an die Haut. Zugleich schützte er durch seinen langen Schnitt den Körper vor der Sonneneinstrahlung. Kennzeichnend für Kaftane sind nicht zuletzt die Details.

Oftmals war der Kaftan reich verziert, mit goldenen Stickereien, Perlen und Knöpfen. Diese sollten den Rang des Trägers oder der Trägerin herausstellen: Je prächtiger der Kaftan, desto höher stand die Person in der Hierarchie. Nach Europa gelangte die Robe im 17. Jahrhundert. Zunächst brachten Einwanderer ihn mit nach Wien, von wo aus er sich langsam, aber sicher über den ganzen Kontinent verbreitete.

Als modisches Must-have tauchte er Mitte der 1960er-Jahre auf: Im Jahr 1967 berichtete eine renommierte Modezeitschrift über das reich verzierte Kleid mit dem besonderen Schnitt als Alternative zu den seinerzeit gerade aufkommenden A-Linien Kleidern. Nur kurze Zeit später nahmen sich mehr und mehr bekannte Designer der Robe an - das Kaftan Kleider avancierten zu angesagten Trendteilen und fanden immer mehr Anhänger, vor allem in der Hippie-Szene, aber auch bei trendbildenden Fashionistas.

So vielfältig sind Kaftan Kleider

Ein Kaftan Kleid ähnelt im Design einer langen Tunika, insbesondere am Ausschnitt. Hier zeigt er sich in der typischen V-Form. Ansonsten ist es gerade und kastig geschnitten, mit weiten Ärmelausschnitten und meist kurzen Armen. Manche Kaftane sind mit Fransen und Troddeln versehen, bezaubern mit bestickter Vorderseite, Spitzen-Details und Bändern am Ausschnitt. Die Farben strahlen sommerliche Frische aus: Türkis, Pink oder Orange. Ethnomuster, Blumenprints, sanfte Farbverläufe oder coole monochrome Designs lenken die Blicke auf das angesagte Outfit. Trompetenärmel und Cut-outs machen Kaftan Kleider mit Ärmeln zu Hinguckern. Die Längen reichen von ultra kurz bis bodenlang: Kurz Kleider in Kaftanform reichen bis etwa zur Mitte deiner Oberschenkel und lassen sich sowohl solo als auch über einer Leggings kombinieren. Kaftan Kleider in knielanger Form sind die Klassiker. Sie lassen sich vielfältig stylen, zum Beispiel mit einem Gürtel um die Taille. Extravagant und zugleich lässig und entspannt wirken lange Kleider im Kaftan-Style. Die Maxikleid-Varianten ist ein toller Begleiter im Sommer, denn er kühlt und hält Sonnenstrahlen ab.

Zu welchen Anlässen passen Kaftan Kleider?

Kaftan Kleider sind je nach Länge und Dessin ein Dress für (fast) alle Fälle. Kurze Kleider eignen sich wunderbar als Strand-Outfit über einem Bikini oder Badeanzug. Darin spazierst du am Ufer entlang, bestellst einen Drink an der Bar oder nimmst einen erfrischenden Snack im Bistro zu dir. Dank der weiten Form wirfst du dir das Kleidungsstück blitzschnell über und genießt maximale Bewegungsfreiheit. Knielange und lange Modelle begleiten dich beim Stadtbummel oder in den Biergarten. Insbesondere an heißen Tagen beweist das Kleid seine Stärken. Im Urlaubskoffer ist es gern gesehen, weil es so leicht und wandelbar ist: Tagsüber führst du es bei Ausflügen und beim Lunch spazieren, am Abend trimmst du es ähnlich wie Plissee Kleider mit einem schicken Gürtel und Riemchensandalen mit Absatz auf chic und tanzt in deinem Kaftan Kleid durch die Nacht.

Coole Kombinationen mit dem Kaftan

Sobald die Sonnenstrahlen ihre volle Kraft entfalten, kommt dein Kaftan Kleid groß heraus. Sommerliche Styles lassen sich mit dem Trendteil geschickt inszenieren. Dabei gilt: Das Spiel mit Kontrasten ist besonders reizvoll. Schlichte Kleider trägst du mit auffälligem Schmuck wie einer Statementkette mit vielen bunten Glassteinen oder Holzperlen. Ein farblich passender Armreif und Zehentrenner, die eine der Farben der Kette aufnehmen, runden das Ensemble ab. Lange Kleider im Kaftanlook verstehen sich hervorragend mit einem langen, leichten Cardigan oder einem Kimono aus seidigen Stoffen. So entsteht ein Lagenlook mit einem Hauch Extravaganz. Elegante Styles entstehen mit schlichten Kleidern in Schwarz oder Weiß und funkelndem Accessoires: Ohrringe mit Strassbesatz, eine Kette mit kleinen Diamanten oder Zirkoniasteinen und eine silbern oder golden funkelnden Clutch lassen dich und dein Outfit strahlen. Zu kurzen Kleidern passen High Heels sehr gut, lange Kaftan Kleider wirken mit flachen Schuhen besonders charmant. Das können Zehentrenner ebenso sein wie Römersandalen im Ethno-Look oder Sandaletten mit gekreuzten Riemchen. Tipp: Sandalen mit extra dicker Sohle sind zurzeit im Trend. Sie bilden mit ihrer leicht rustikalen Optik ein überraschendes Gegenstück zum femininen Kaftan.

Sommerlich leicht: Diese Materialien kommen für Kaftan Kleider zum Einsatz

Luftig, leicht und sommerlich frisch: Diese Eigenschaften erfüllen Kaftan-Kleider. Die Materialien, aus denen die Kleider bestehen, weisen bestimmte Merkmale auf. Sie sind atmungsaktiv, kühlen von Natur aus und umschmeicheln deine Silhouette. So fühlst du dich an heißen Tagen jederzeit wohl. Naturfasern sind besonders beliebt. Dazu zählen insbesondere Baumwolle, Leinen und Seide. Baumwolle punktet durch vielseitige Verarbeitungsmöglichkeiten. Ein Favorit ist Jersey. Die gestrickten Fasern fühlen sich sehr weich an und sind atmungsaktiv, sprich, sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab. Gewebte Baumwolle ist fester und lässt sich unter anderem auch mit leichter Transparenz verarbeiten. Leinen zeichnet sich durch seine grobe Struktur aus, die dem Kaftan Kleid eine natürliche Optik verleiht. Das Material kühlt deine Haut und ist daher ideal für sommerliche Styles. Dieses Merkmal gilt auch für Seide. Die Naturfaser ist außerdem herrlich leicht und weist einen edlen Glanz auf. Eine Alternative zu natürlichen Garnen sind Kunstfasern, allen voran Polyester. Das Garn ist mittlerweile auch als recycelte Ausführung erhältlich, mit der du guten Stil und Umweltbewusstsein beweist. Die Fasern entstehen dann aus Kunststoffflaschen oder ausrangierten Fischergarnen. Polyester ist sehr glatt, lässt sich aber zu matten und glänzenden Texturen verweben. Insbesondere trocknet der Stoff sehr schnell und ist daher perfekt für einen Strand-Kaftan.

Kaftane clever waschen und trocknen: so geht’s

Ein Kaftan Kleid hat das Potenzial zum sommerlichen Lieblingsstück, das du so häufig wie möglich tragen möchtest. Lange schön bleibt es, wenn du es behutsam wäschst und pflegst. Vor allem Varianten mit Verzierungen, Stickereien und Applikationen solltest du in der Maschine stets in einem Wäschebeutel reinigen. So bleiben die besonderen Details erhalten. Stelle die Maschine auf eine niedrige Temperatur: 30 Grad sind für die meisten Textilsorten ideal. Tipp: Helle Kaftane aus Baumwolle und Leinen vertragen mitunter auch eine 60-Grad-Wäsche. Schau vor der ersten Wäsche auf das Pflegeetikett. Es verrät dir die empfohlene Waschtemperatur und gibt Hinweise zur optimalen Trocknung. Diese sollte am besten an der Luft stattfinden und nicht maschinell erfolgen. Achte auch darauf, dass die Kleider keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Die UV-Strahlen können helle Farben gelblich wirken lassen und dunkle ausbleichen. Bei leichtem Wind sind deine Kaftan Kleider ruckzuck trocken, und du führst sie spätestens am Tag nach der Wäsche wieder aus.