Sonnenschutz Haut – Sonnenschirme am Strand schützen vor Sonnenbrand
Sonnenschutz Haut – Sonnenschirme am Strand schützen vor Sonnenbrand

Sonnenschutz-Ratgeber – Rundum-Sonnenschutz für jede Situation

Sonnenschutz-Ratgeber

Rundum-Sonnenschutz für jede Situation

Sonnen im Freibad, Beachvolleyball am Strand oder ausgiebige Gartenarbeiten – die Betätigung an der frischen Luft ist ein fester Bestandteil des Sommers. Das Sonnenlicht macht uns glücklich und aktiver, birgt aber auch einige Gefahren für unsere Haut. Daher ist ein umfassender Sonnenschutz der Haut im Sommeralltag unbedingt nötig. 2016 gaben die Österreicher ca. 45 Millionen Euro für Sonnenschutzprodukte aus und Experten vermuten in den nächsten Jahren einen weiteren Anstieg dieses Trends.[1] Diese Zahlen zeigen, dass das Bewusstsein der Österreicher für das Thema Sonnenschutz über die Jahre gestiegen ist. Um die Gesundheit und Ästhetik der Haut zu erhalten, legen immer mehr Menschen Wert darauf, Sonnenbrände zu vermeiden und die Aufenthaltsdauer in der Sonne zu begrenzen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich effektiv vor der Sonne schützen können und stellen Ihnen wertvolle Infos und praktische Checklisten zum Thema Sonnenschutz für Groß und Klein bereit.

InformationIhre Haut muss sich erstmal an die Sonne gewöhnen. Verbringen Sie daher zunächst weniger Zeit in der Sonne und steigern Sie Ihre Sonnenzeit stetig. So baut Ihre Haut allmählich den natürlichen Eigenschutz gegen Sonneneinwirkungen auf.

InformationIhre Haut muss sich erstmal an die Sonne gewöhnen. Verbringen Sie daher zunächst weniger Zeit in der Sonne und steigern Sie Ihre Sonnenzeit stetig. So baut Ihre Haut allmählich den natürlichen Eigenschutz gegen Sonneneinwirkungen auf.

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Sonnenschutz-Methoden im Vergleich – Anforderungen und Sicherheitscheck

Verschiedene Sonnenschutz-Varianten im Vergleich

Mit einer Kombination aus geeigneter Kleidung und einem guten Sonnenschutzmittel sind Sie im Sommer wie Winter für bestimmte Zeit auf der sicheren Seite. Bei der Wahl der passenden Sonnencreme sollten Sie den Lichtschutzfaktor beachten und Ihre Zeit in der Sonne möglichst genau planen, denn auch eine gute Sonnencreme kann Ihre maximale Verweildauer in der Sonne nicht erhöhen. Bei heißem Sommerwetter verschaffen transportable Schattenspender ein bisschen Abkühlung.

Unsere praktische PDF-Übersicht fasst für Sie alle wichtigen Informationen zum Sonnenschutz der Haut für Groß und Klein zusammen.

Sonnenschutz für Babys und Kleinkinder

Umfassender Sonnenschutz für Kinder

Bei Kindern und Kleinkindern ist besondere Achtung und Sorgfalt beim Sonnenschutz der Haut geboten. Da die Haut von Kindern unter sieben Jahren noch sehr dünn und empfindlich ist, können die UV-Strahlen die Haut fast ungehindert durchdringen und Sonnenbrände verursachen. Deshalb sollten Babys und Kleinkinder viel Zeit im Schatten verbringen und geeignete Schattenspender am Kinderwagen angebracht werden. Eine kindgerechte und sonnengeeignete Kleidung sollte stets die Basis eines umfassenden Sonnenschutzes für Kinder sein. Ab dem Kleinkindalter sollte diese dann durch eine geeignete Sonnencreme ergänzt werden.

Sonnenschutz für Babys und Kleinkinder

AchtungAuch im Schatten ist ein umfassender Sonnenschutz nötig, da von Bäumen beispielsweise nur ca. 50% der Sonnenstrahlen abgefangen werden. Dazu kommen noch UV-Reflexionen von Sand, Wasser oder Asphalt, die von unten auf Sie einwirken.[2] Schützen Sie Sich und Ihr Kind daher immer durch lange Kleidung und geeignete Sonnenschutzmittel auch im Schatten.

AchtungAuch im Schatten ist ein umfassender Sonnenschutz nötig, da von Bäumen beispielsweise nur ca. 50% der Sonnenstrahlen abgefangen werden. Dazu kommen noch UV-Reflexionen von Sand, Wasser oder Asphalt, die von unten auf Sie einwirken.[2] Schützen Sie Sich und Ihr Kind daher immer durch lange Kleidung und geeignete Sonnenschutzmittel auch im Schatten.

Passender Sonnenschutz beim Sport

Sonnenschutz für Sportler

Sportler verbringen im Sommer große Teile ihrer Freizeit an der frischen Luft, um ihren Hobbys nachzugehen. Bei vielen Sportarten sind Sie somit der Sonne lange ausgesetzt und besonders anfällig für einen Sonnenbrand. Auch die vermehrte Schweißbildung beim Sport kann den durchgehenden Sonnenschutz auf der Haut erschweren. Eine wasserfeste Sonnencreme und ausreichend Einwirkzeit vor der sportlichen Betätigung sind daher ein Muss. Zudem sollte Ihre Kleidung einen UV-Schutz enthalten und Ihr Kopf bedeckt sein.

Was Sportler wie Beachvolleyballer, Taucher, Schwimmer, Läufer und Kletterer beachten müssen, haben wir hier in einer PDF-Checkliste zusammengestellt.

After Sun Pflege und Erste Hilfe bei Sonnenbrand und Sonnenstich

Erste Hilfe und Pflege bei Sonnenbrand

Da die Sonneneinwirkung Ihrer Haut viel Feuchtigkeit entzieht, ist es wichtig, eine umfassende Sonnenpflege auch nach dem Aufenthalt in der Sonne zu beachten. Duschen Sie Ihre Haut sorgfältig ab und wenden Sie After Sun Produkte an, um der Haut ihre Feuchtigkeit zurückzugeben. Haben Sie sich doch einen Sonnenbrand zugezogen, dann können Sie Ihren Symptomen durch Kühlung Linderung verschaffen. Auch Hausmittel wie Jogurt- oder Topfenwickel können Ihre Haut bei leichtem Sonnenbrand angenehm kühlen und die Schmerzen lindern.

After Sun Pflege und Erste Hilfe bei Sonnenbrand und Sonnenstich

CheckAfter Sun Produkte sollten ein fester Bestandteil der umfassenden Sonnenpflege sein, da sie bei der Regeneration der Haut helfen und leichte Hautschäden heilen können. Bei einem leichten Sonnenbrand können sie kühlend wirken.[3]

CheckAfter Sun Produkte sollten ein fester Bestandteil der umfassenden Sonnenpflege sein, da sie bei der Regeneration der Haut helfen und leichte Hautschäden heilen können. Bei einem leichten Sonnenbrand können sie kühlend wirken.[3]

Weitere Informationen

Sonnenstrahlen – lebenspendend, aber riskant

Ein angemessener Schutz vor der UV-Strahlung der Sonne ist wichtig, da diese nicht nur positive Auswirkungen auf uns hat. Um zu verstehen, warum ein Rundum-Sonnenschutz so bedeutsam ist, hilft ein kurzer Einblick in die Wirkungsweise der Sonnenstrahlung.

Das Sonnenlicht besitzt einen weiten Spektralbereich, welcher vom ultravioletten Licht auf der einen bis zum Infrarot-Bereich auf der anderen Seite reicht. Je nach Wellenlänge wird das Licht dem jeweiligen Spektralbereich zugeordnet, von dem das menschliche Auge nur einen kleinen Teil erfassen kann. Die für uns gefährlichen UV-Strahlen der Sonne gehören zu eben jenen Strahlen, die wir nicht sehen können. Stattdessen spüren wir nur ihre Auswirkungen. Die UV-Strahlung der Sonne teilt sich durch die verschiedenen Wellenlängen in 3 unterschiedliche Typen auf[4]:

  • UV-A Strahlen: langwellig, gelangen ohne Sonnenschutz tief unter die Haut
  • UV-B Strahlen: mittelwellig, werden teilweise von der Ozonschicht gefiltert, gelangen ohne Sonnenschutz unter die erste Hautschicht
  • UV-C Strahlen: kurzwellig, werden von der Ozonschicht der Erde absorbiert

Ein Teil der Sonnenstrahlung wird schon durch die Ozonschicht in der Stratosphäre und Troposphäre, welche die Erde umgeben, absorbiert. Die kurzwellige UV-C Strahlung, die energiereichste und für uns gefährlichste der drei Typen, gelangt somit nicht bis zu uns vor. Durch eine Verdünnung dieser Schicht und die Entstehung von Ozonlöchern gelangt jedoch auch mehr von der gefährlichen UV-B-Strahlung auf die Erde und damit auf unsere Haut.[5]

Die UV-B Strahlung hat für uns sowohl positive als auch negative Auswirkungen. Zum einen ist sie für die Vitamin-D-Bildung im Körper verantwortlich und steigert die Produktion des Glückshormons Endorphin, zum anderen hat sie die Kraft unsere Haut zu verbrennen und einen Sonnenbrand auszulösen. Zu einer vorzeitigen Hautalterung und tiefergehenden Hautschäden tragen die langwelligen UV-A Strahlen bei.[6] Deshalb sollte eine Sonnencreme auch stets einen Schutz gegen UV-A Strahlung enthalten.

Sonnenstrahl – Die UV-Strahlen dringen ohne Sonnenschutz tief in die Haut ein

Die UV-Strahlung scheint jedoch nicht nur von oben auf uns herab, sondern wird von manchen Oberflächen reflektiert und trifft unsere Haut somit auch von unten. Das kann auch im Schatten zum Problem werden. Denn gerade auf Sand, Schnee und Wasser wird ein hoher Prozentsatz der UV-Strahlung in verschiedene Richtungen wegreflektiert[7],[8]:

  • Neuschnee: 75-95%
  • Tiefes Wasser bei tiefstehender Sonne: 80%
  • Sand: 30-60%
  • Laubwald: 15-20%
  • Asphalt: 15%

Diese unsichtbare Streustrahlung trifft dann nicht nur von oben auf Sie, sondern auch von unten oder von der Seite. Deshalb ist es wichtig, auch im Schatten und beim Sport ausreichend Sonnencreme auf dem ganzen Körper zu verteilen.

Je nach Region ist die Intensität der Sonne jedoch unterschiedlich stark. Vom Äquator hin zu den Polen nimmt sie ab und in bergigen Regionen ist sie intensiver als im tiefen Tal. Es ist daher wichtig, sich vorher zu informieren, wie stark die Einwirkung der Sonne in einer bestimmten Region ist. Diese Intensität wird anhand des UV-Index bestimmt.

Der Sonnenschutz der Haut wird oft vernachlässigt und unterschätzt, dabei kann eine übermäßige Einwirkung der Sonne, egal ob Sommer oder Winter, Ihre Haut nachhaltig schädigen. Informieren Sie sich deshalb über einen umfassenden Sonnenschutz in allen Situationen, um den Tücken der gefährlichen UV-Strahlung weitreichend zu entgehen.

Fazit

Ein umfassender Sonnenschutz der Haut bewahrt Sie vor Verbrennungen und wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit aus. Bei Babys, Kleinkindern und Sportlern sind besondere Maßnahmen nötig, um die Haut effektiv vor Sonneneinwirkungen zu schützen. Dazu zählen sonnengeeignete Kleidung und eine gut verträgliche Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Die drei wichtigsten Grundregeln für richtigen Sonnenschutz sind in jedem Fall: Schatten aufsuchen, lange und luftige Kleidung tragen, Sonnencreme verwenden. So können Sie Ihre Freizeit an der frischen Luft ohne Konsequenzen verbringen und die positiven Effekte der Sonnentage nutzen, ohne Ihre Hautgesundheit zu gefährden.

Quellen

[1] https://www.kosmetik-transparent.at/der-oesterreichische-kosmetikmarkt-zahlen-und-fakten/

[2] https://www.dha-sonnenschutz.de/sonnenschutz.html#schutz5

[3] https://www.netdoktor.at/gesundheit/apothekertipps/after-sun-sonnenbrand-6886167

[4] https://www.med4you.at/derma/gesundebraeune/uv_beruf.htm

[5] http://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-klimawandel/uv-ozon_node.html

[6] https://www.kosmetik-transparent.at/was-sind-uva-und-uvb/

[7] https://www.spektrum.de/lexikon/geographie/albedo/241

[8] https://www.wsl.ch/dendro/junior/schnee_und_eis/albedo/index_DE

Bildquellen:

iStock.com/TatianaNurieva