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Lyocell

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Welche Vorteile bietet Lyocell?

Im Vergleich zu anderen gängigen Materialien, die bei der Herstellung von Kleidung Verwendung finden, bietet Tencel gleich mehrere Vorteile. Anders als die von Haus aus eher stumpfe Baumwolle überzeugt die Faser aus dem Eukalyptusbaum durch ihre seidenglatte Oberfläche. Stoffe aus Tencel sind zudem sehr atmungsaktiv. Im Vergleich: Tencel nimmt rund 50 % mehr Feuchtigkeit auf als Baumwolle. Da es diese sofort wieder an die Umgebung abgibt, bleiben das Material und seine Trägerinnen und Träger stets trocken. Stoff aus Lyocell eignet sich daher bestens für Sport- und Freizeitbekleidung. Frauen, Männer und Kinder freuen sich gleichermaßen über das trockene Tragegefühl. Der besondere Clou: Es kommt beim Tragen selbst bei schweißtreibenden Work-outs nicht zu unangenehmen Gerüchen. Im Gegensatz zu Naturfasern wie Baumwolle, Leinen, Wolle oder Seide lässt sich Tencel außerdem vielseitiger verarbeiten. Das betrifft vor allem funktionelle Eigenschaften, die du dir bei Sport- und Alltagskleidung wünschst. Daher stellt Tencel eine ausgezeichnete Alternative zu Kunstfasern wie Viskose oder Polyester dar. Zu den weiteren Vorteilen des Materials gehört, dass es bei der richtigen Pflege keine Gebrauchsspuren annimmt und somit lange Zeit wie neu bleibt. Ein weiterer Pluspunkt der Faser, der sehr vielen Menschen am Herzen liegt, ist deren Nachhaltigkeit. Die Gewinnung erfolgt aus natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen. Das Eukalyptusholz, aus dem man den Rohstoff für das Material gewinnt, stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Da bei der Herstellung keine schädlichen Nebenprodukte anfallen, belastet Tencel die Umwelt möglichst wenig. Im Vergleich dazu verschlingt die Produktion von Naturfasern wie Baumwolle eine riesige Menge an Ressourcen wie Wasser und Energie. Tencel ist um einiges umweltschonender: Für die Herstellung verbraucht man nur 10 bis 20 Prozent des Wassers, das bei der Baumwollproduktion nötig ist.

Ist Lyocell für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet?

Tencel ist ein echter Allrounder und somit auch für Menschen mit empfindlicher Haut bestens geeignet. Da die Faser sehr schnell Feuchtigkeit aufnimmt und auch ableitet, fühlst du dich darin rundum wohl und bleibst bei jeder Gelegenheit schön trocken. Gerade für Kinder empfiehlt sich Kleidung aus der Eukalyptusfaser. Viele Marken setzen heutzutage immer mehr auf Babybekleidung aus Lyocell. Wegen der atmungsaktiven Eigenschaften des Materials kommt es gar nicht erst zu Juckreiz — zarte Kinder- und Babyhaut kann beruhigt aufatmen und fühlt sich in jeder Lebenslage pudelwohl.

Bei welchen Kleidungsstücken kommt Tencel bevorzugt zum Einsatz?

Tencel kannst du mittlerweile in sehr vielen Kleidungsstücken finden. Dies gilt gleichermaßen für Männer, Frauen- und Kinderbekleidung. Am häufigsten findet das Material bei T-Shirts, Langarmshirts oder Tuniken Verwendung. Da Tencel sehr schön fällt und die Figur betont, sehen Oberteile aus diesem Material besonders vorteilhaft aus. Du kannst ein solches T-Shirt im Alltag zu Jeans oder einer edlen Jogginghose und stylishen Sneakern tragen. Auch bei Blusen oder Hemden kommt immer öfter Tencel zum Einsatz. Kinder profitieren von der Faser, da sie für empfindliche Haut besonders geeignet ist und zudem maximale Bewegungsfreiheit gewährt. Da Kinder gern herumtoben und sich viel bewegen, kann Lyocell in Kinderkleidung seine robusten und funktionellen Eigenschaften voll ausspielen. Oftmals verarbeitet man Tencel auch in Jeans oder Sportbekleidung. Herren erfreuen sich an Hemden aus Tencel. Stücke aus dieser Faser sind überaus bequem und auch sehr praktisch, da sie nicht knittern. Kleidung aus Tencel ist somit die perfekte Wahl, wenn du viel beruflich unterwegs bist oder im Urlaub mit möglichst wenig Gepäck reisen möchtest.

Was ist der Unterschied zwischen Lyocell und Tencel?

Die beiden Namen beziehen sich auf ein und dasselbe Material. Lyocell setzt sich aus den begriffen Lyo (für Lösung) und Zellulose zusammen. Gemeint ist das Direkt-Lösemittelverfahren, das bei der Herstellung zum Einsatz kommt. Erfunden hat die Kunstfaser aus natürlichen Materialien das österreichische Textilunternehmen Lenzing AG, das sie unter dem Markennamen Tencel vertreibt. Schon in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg experimentierte man im österreichischen Lenzing mit verschiedenen Kunstfasern - und schon damals stand die Nachhaltigkeit im Vordergrund. Glücklicherweise blieb die Lenzing AG vom Krieg weitgehend verschont. So konnte die Textilfabrik die Produktion in den 1950er-Jahren problemlos fortführen. Allerdings sollte es noch ein paar Jahrzehnte dauern, bis Tencel auf der Textilbühne erschien. Das Material kam erstmals 1990 auf den Markt. Doch erst im Jahr 2004 erzielte die revolutionäre Faser die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit. Dies hängt wohl auch damit zusamen, dass die Firma Lenzing damals Fabriken in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich eröffnete. Später kam ein Produktionsstandort in Tschechien hinzu.

Die richtige Pflege für Kleidung aus Lyocell

Lyocell ist ein relativ feines Material. Daher empfiehlt es sich, Stücke aus der Zellulosefaser bei maximal 30° C zu waschen. Dabei solltest du das Kleidungsstück unbedingt auf links drehen und einen Woll- oder Schonwaschgang wählen. Verzichte auf Weichspüler, da dieser das Gewebe angreifen und beschädigen kann. In der Regel kannst du Tencel im Trockner trocknen, solltest dabei jedoch vorsichtig sein. Lies deshalb stets das Pflegeetikett durch. Beim Bügeln wählst du die geringste Temperaturstufe, bei der das Bügeleisen Dampf erzeugen kann, und ziehst das Stück ebenfalls auf links. Ist die Temperatur zu hoch, könnten die Fasern verkleben. Und wenn du doch einmal ein Stück aus Tencel ausrangieren möchtest, kein Problem. Laut Hersteller lässt sich das Material in 16 Wochen vollständig kompostieren.