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Stoffwindeln

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Stoffwindeln: multifunktional & umweltschonend

Stoffwindeln schonen die Umwelt und erfreuen als vielseitig einsetzbare Multitalente. Sie sind eine kostengünstige, umweltfreundliche Variante für das Wickeln Ihres Babys und fungieren darüber hinaus als Spucktücher, Sonnenschutz, Unterlage und vieles mehr. Hier lesen Sie Wissenswertes zu Mullwindeln, Moltontüchern & Co. sowie Tipps zu ihren Einsatzbereichen. Waschbare Windeln aus hochwertiger, hautsympathischer Baumwolle finden Sie online bei C&A.

Stoffwindeln tauchten bereits im 18. Jahrhundert auf, doch erst die Industrialisierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts machte ihren Erwerb erschwinglich und die Baumwollwindeln einer breiten Masse zugänglich. Beinahe hundert Jahre sollten noch vergehen, bis die ersten Wegwerfwindeln im 20. Jahrhundert das Windelwechseln revolutionierten. Dieser Trend kam - wie so oft - aus Amerika und erreichte Deutschland 1973. Heute, knapp fünf Jahrzehnte später, setzt abermals ein Umdenken ein, das waschbare Windeln in der Öffentlichkeit aus ökologischen wie ökonomischen Gründen in den Fokus rückt. Baumwollwindeln werden seit jeher für ihre vielseitigen Einsatzbereiche geschätzt, doch erst das gesteigerte Umweltbewusstsein vieler Eltern löste ein Revival von Wickelsystemen mit Stoffwindeln aus.

Von der Geburt bis zum Sauberwerden benötigen Babys und Kleinkinder durchschnittlich 6.000 Mal frische Windeln. Daraus ergibt sich ein stattlicher Windelberg von einer Tonne, der bei Einwegwindeln zudem mit rund € 1.000 zu Buche schlägt. Das Wickeln mit Stoffwindeln kostet für denselben Zeitraum ca. € 500 - darin sind die Anschaffungskosten von 30 Windeln und die Aufwendungen für ihre laufende Reinigung bereits enthalten. Vor allem veranlasst der Umweltaspekt verantwortungsbewusste Eltern zum Nachdenken und Handeln. Denn der ökologische Fußabdruck ist durch die Verwendung von Stoffwindeln um ein Vielfaches geringer - ein Effekt, der sich zusätzlich steigert, wenn die Windeln auch für Geschwister verwendet oder später weitergegeben werden. Moderne Wickelsysteme aus Mullwindeln und Einlagen eröffnen Ihnen ebenso preiswerte wie Ressourcen schonende Methoden, Ihr Baby zu wickeln. Einen weiteren Vorteil bildet die hohe Hautverträglichkeit von Baumwolle. Darüber hinaus stellen Stoffwindeln als vielseitig einsetzbare Helfer unentbehrliche Grundpfeiler einer Babyausstattung dar.

Wissenswertes zum Wickeln mit Stoffwindeln

Die Wickeltechnik mit Stoffwindeln hat sich während der letzten Jahrzehnte stark verändert. Damals wie heute stellen Faltwindeln die einfachste und kostengünstigste Variante dar. Unangefochtene Klassiker sind quadratische Mullwindeln aus Baumwolle, die es mit Seitenlängen von 60 bis 80 Zentimetern gibt. Sie passen sie durch Falten an die Größe Ihres Babys an und befestigen ihre Flügel mithilfe einer Windelklammer. Darüber ziehen Sie eine wasserdichte Überhose aus Kunstfaser oder Wolle. Wollen Sie - beispielsweise nachts - die Saugkraft erhöhen, verwenden Sie zusätzliche Windeleinlagen aus Natur-, Kunst- oder Mischfasern. Ähnlich funktionieren längliche Bindewindeln aus elastischem, weichem Strick, die Sie mit einem Taillenband schließen. Sie unterscheiden sich in Tag- und Nachtwindeln und verfügen, je nach Modell, über eine Innentasche, in die Sie eine Windeleinlage schieben können. Darüber benötigen Sie, wie bei den Faltwindeln, eine Überhose als Auslaufschutz.

Weitere Formen waschbarer Windeln entdecken Sie mit den All-in-Two-Systemen, bei denen Sie die Einlagen direkt an der Innenseite der Überhose befestigen. Hier müssen Sie lediglich die Einlagen tauschen. Eine weitere Variante stellen saugfähige Stoffwindeln in Höschenform dar, die wie Einwegwindeln geschnitten sind. Die waschbaren Windeln sind aus Baumwolle oder Bambus gefertigt und werden mit einer Überhose ergänzt. Wünschen Sie sich eine unkomplizierte, einteilige Wickelmethode, könnte Ihnen das All-in-One-System gefallen. Bei diesem sind alle Teile der Windel fest miteinander verbunden; das Erscheinungsbild gleicht dem einer Wegwerfwindel. Vor allem unterwegs erweisen sich All-in-One-Windeln als sehr praktisch. Nach dem Windelwechsel bewahren Sie die Windeln in einem Wetbag auf, um sie zu Hause zu waschen.

Am besten wäschen Sie neue Stoffwindeln vor dem ersten Gebrauch einige Male durch, damit sie ihre volle Saugfähigkeit entfalten. Baumwollwindeln waschen Sie bei 60 °C, weiße Ausführungen vertragen bis zu 90 °C; bei starken Verschmutzungen schalten Sie das Vorwasch-Programm dazu. Wir empfehlen Ihnen zudem die Verwendung des Wasser-plus-Programms Ihrer Waschmaschine, da Stoffwindeln naturgemäß stark saugen. Enzymfreie Waschmittel schonen die Baumwollfasern und erhalten ihre Saugkraft. Auf Weichspüler sollten Sie verzichten, da er die Fasern verklebt und die Saugfähigkeit einschränkt. Außerdem schonen Sie so die Umwelt und auch Babys zarte Haut.

So vielseitig sind Baumwollwindeln

Waschbare Windeln aus Baumwolle erweisen sich zu Hause wie unterwegs in vielen Bereichen als überaus nützlich. In diesem Zusammenhang ist immer wieder von Mullwindeln und Moltontüchern die Rede, und Sie fragen sich vielleicht, worin der Unterschied liegt. Bei beiden Varianten handelt es sich um Stoffwindeln aus Baumwolle, auch die verfügbaren Größen sind gleich. Sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der Webtechnik, der Saugkraft und der Beschaffenheit ihrer Oberflächen. Mullwindeln werden in der einfachen oder doppelten Karowebart gewebt. Moltontücher weisen eine wesentlich engere Webart auf, die ihnen eine blickdichte, vergleichsweise festere Struktur mit noch höherer Saugkraft verleiht. Daher eignen sie sich hervorragend als Unterlagen, die - als weiterer Pluspunkt - dank ihrer aufgerauten Fasern mit weicher Haptik und Flauschigkeit erfreuen. Sie können sie in Kinderwagen, Gitterbett oder Wiege als Nässeschutz oder als weiche Auflage für Ihre Wickelunterlage verwenden.

Mullwindeln sind aufgrund ihrer Webtechnik leichte, halbtransparente Baumwollstoffe. Sie können sie als flexiblen Sonnenschutz über das Dach des Kinderwagens legen oder im Auto vor die Scheiben klemmen. Babys lieben Versteckspiele, bei denen sie nach wenigen Augenblicken erfreut Ihr Gesicht wiedererkennen. Stoffwindeln aus Mull lassen Ihre Umrisse durchscheinen und eignen sich dafür wunderbar. Nach dem Füttern geben Windeln optimale Spucktücher ab. Dafür legen Sie lediglich eine Mullwindel über die Schulter, an der Sie das Baby halten. Später gibt sie als großes Baumwolltuch ein schützendes Lätzchen ab.

Stoffwindeln erweisen sich als multifunktionales Babyzubehör, daher sollten Sie jederzeit einige in Reichweite haben. Sie können sie im Sommer als leichte Zudecken einsetzen oder kurzerhand einen flachen Kopfpolster-Ersatz falten. Bei Bedarf fungieren sie, in Essig getaucht, als fiebersenkende Wadenwickel, über die Sie Wollsocken ziehen; bei Erkältungen funktionieren Sie eine Baumwollwindel zum Brustwickel um. Ob Mullwindel oder Moltontuch: Beide Varianten sind pflegeleicht und lassen sich unglaublich vielfältig verwenden. Viele Kinder lieben Stoffwindeln auch - weit über das Kleinkindalter hinaus - als Kuschel- und Schmusetücher. Tipp: Verwenden Sie dafür unsere pastellfarbenen Baumwollwindeln, um sie optisch auf den ersten Blick von Ihren Windeln zum Wickeln abzugrenzen.