Pflegetipps von A bis Z

A

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Alkohol

Neben vielen anderen Eigenschaften zeichnet sich Alkohol durch seine hervorragende flecklösende Wirkung aus. Speziell Spiritus oder Weingeist sind hier wahre Allzweckreiniger. In Ausnahmefällen, aber wirklich nur dann, können Sie ersatzweise auch einen hochprozentigen klaren Schnaps verwenden.

Allergien

Wer empfindlich oder allergisch auf Waschmittel reagiert, sollte zunächst die Marke wechseln und möglichst ein parfümfreies Mittel probieren.

Alpaka

Das südamerikanische Vicuna-Lama liefert sein langes, seidig-glänzendes Haar als Rohstoff für das edle Material. Alpaka wird für hochwertige Wollstoffe, wie Damenmäntel oder Kleider, verwendet.

Angora

Eine auf speziellen Farmen gezüchtete Kaninchenart. Faßt man dem possierlichen Nager an den Bauch, so findet man die feinen Unterhaare, aus denen die kuschelige Wolle besteht. Angorawolle ist sehr warm und weich, besonders angenehm auf der Haut und gut bei rheumatischen Erkrankungen. Damit Angorawolle möglichst leicht zu verarbeiten ist, wird sie gerne mit Schafwolle oder synthetischen Fasern gemischt. Allerdings muß man für Angorawolle tief in die Tasche greifen, da die kleinen Häschen jährlich nur zu einer Wollspende von 250-500 Gramm bereit sind. Handwäsche

Aufblasbarer Bügel

Mit etwas Puste schaffen Sie einen idealen Platz für das knitterfreie Trocknen leichter Wollkleidung. Aufblasbare Bügel haben eine größere Auflagefläche als herkömmliche Holz- oder Kunststoffbügel, damit sie auf der Kleidung keine lästigen Druckstellen hinterlassen. Für schwere Kleidungsstücke sind sie übrigens nicht zu empfehlen, da sich die Textilien auf Grund ihres Eigengewichtes verziehen können.

Aufdämpfen von Wolle

Diese Spezial - Behandlung bekommen Wolltextilien, die geglättet werden sollen. Legen Sie diese auf ein Bügelbrett bzw. auf einen Tisch, und streichen Sie den Stoff glatt. Legen Sie ein trockenes Bügeltuch auf, und breiten Sie darüber ein feuchtes Tuch. Die Bügeltemperatur sollte 150 °C nicht überschreiten. Bügeln Sie das obere Tuch fast trocken, und ziehen Sie nach dem Dämpfen beide Tücher rasch ab. Lassen Sie die Strickwaren anschließend auf einem Bügel ausdampfen, bis sie völlig trocken sind. Sogenannter 'Bügelglanz' entsteht bei zu großer Hitze. Er läßt sich meist mit erneutem Aufdämpfen beseitigen. Wenn allerdings generell zu heiß oder mit zu wenig Feuchtigkeit gedämpft wird, kann der Stoff brüchig und beschädigt werden.

Ausbluten

Bei Seide, Wolle, aber auch bei allen anderen Textilien kann es beim Waschen zur Abgabe von Farbstoffen kommen. Waschen Sie darum nur farblich passende Kleidungsstücke zusammen, um Verfärbungen zu vermeiden. Weiße Sachen brauchen immer eine eigene Wäsche.

Autoöl

Die Bekämpfung des Flecks kann länger dauern als ein Ölwechsel. Legen Sie zunächst eine saugende Unterlage unter den Stoff. Behandeln Sie den Fleck zuerst mit Alkohol, dann mit Terpentin. Bearbeiten Sie die Stelle nach dem Einwirken mit einem Tupfpinsel. Wiederholen Sie diesen Vorgang so lange mit Terpentin, bis kein Öl mehr in die Unterlage fließt. Bringen Sie anschließend Flüssigwaschmittel und Wasser auf die Stelle, und tupfen Sie den Fleck vorsichtig mit einem Tupfpinsel ab. Danach sollten Sie den Stoff gut ausspülen und mit einem Vollwaschmittel in der Maschine waschen. Bei starken Flecken die Prozedur mehrfach wiederholen.

B

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Baumwolle

Wärme und Feuchtigkeit sind das ideale Umfeld für diese Naturfaser. Beim Wachstum im tropischen Klima genauso wie an heißen Tagen auf der Haut. Kaum ein anderes Material ist so strapazierfähig - und verträgt so viele Runden in der Waschtrommel.

Benzin

Die kleine Tankstelle im Haus ist oft die letzte Station, um Flecken in den Griff zu bekommen. Allerdings ist der Super-Kraft-Stoff zur Fleckenentfernung nicht zu verwechseln mit dem Inhalt gewöhnlicher Auto-Tanks. Hausbenzin sollte wegen der Feuergefährlichkeit und der entstehenden Dämpfe allerdings nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden. Zum Beispiel zur Vorbehandlung von Butter- und Fettflecken.

Bier

Hopfen und Malz verschwinden auch ohne Fleckensalz, wenn Sie den Bierfleck vor dem Waschen mit warmen, verdünntem Essig einreiben; alte Flecken zunächst mit etwas Glyzerin einweichen. Der Gerstensaft ist dann oft schon nach der ersten Wäsche restlos abgezapft. Und auch dem Reinheitsgebot ist damit Genüge getan.

Blut

Wenn Sie Blut sehen, leisten Sie folgende erste Hilfe: Sofort mit kaltem Wasser auswaschen, und dann in Salzwasser einweichen. Bei alten Flecken hilft vor dem Waschen etwas verdünnter Salmiakgeist - gegen jede Blutgruppe.

Butter

Butter ist ganz nach dem Geschmack bequemer Fleckenentferner: Denn Butter ist so leicht zu beseitigen wie Bockwurstsaft und kann sogar helfen, hartnäckige Fett-, Teer- und Harzflecken leichter zu lösen. Streichen Sie dazu etwas Butter auf diese Flecken. Nach dem Einwirken können Sie den Fleck abkratzen und abschließend einfach wie auch normales Fett mit etwas Hausbenzin abtupfen.

Bügeln

Ob und wie Sie Ihre Kleidung bügeln können, erkennen Sie an dem Bügeleisen-Symbol in Ihrem Kleidungsetikett. Je weniger Punkte sich auf dem Bügeleisen-Symbol befinden, desto empfindlicher ist der Stoff und desto weniger Hitze dürfen Sie auflegen. Bei einem durchgestrichenen Bügeleisen sollten Sie ganz auf das Bügeln verzichten.

Bürste

Der Kamm für die Kleidung ist die Bürste. Damit machen Ihre Hosen und Anzüge schnell wieder einen guten Eindruck. Regelmäßiges Bürsten entfernt nicht nur den schädlichen Staub des Alltags, sondern bewahrt auch den Glanz feiner Stoffe. Naturborsten sind weicher als harte, synthetische Bürsten und damit unschädlicher für das Gewebe.

C

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Chemische Reinigung

Obwohl wir für fast jeden Fleck eine Lösung anbieten, gibt es immer noch Fälle, in denen sich der Besuch der chemischen Reinigung empfiehlt. So gehören bestimmte Stoffe nicht in die Wasch-, sondern in die Reinigungstrommel. Im Pflegehinweis Ihrer Kleidung finden Sie innerhalb des Kreis-Symbols eine Antwort auf die Frage, ob der Stoff für die Reinigung geeignet ist und welche Lösungsmittel dabei zum Einsatz kommen dürfen. Wenn allerdings der Kreis mit zwei Strichen durchgekreuzt ist, kann Ihnen auch keine Reinigung weiterhelfen - aber vielleicht ein anderes Stichwort in diesem Lexikon.

Cognac

Bevor der Geist des Weines Ihre Stimmung verdirbt, behandeln Sie seine Spuren auf der Kleidung zunächst mit lauwarmen Wasser und anschließend mit etwas Flüssigwaschmittel und Wasser.

Chlor

Wenn Sie einen Fleck vor dem Waschen mit chlorhaltigem Bleichmittel behandeln möchten, achten Sie auf das Dreieck in Ihrem Kleidungsetikett. Sind darin die Buchstaben CL zu sehen, ist das Bleichen möglich. Bei einem durchgekreuzten Dreieck sollten Sie auf das Bleichen verzichten und Ihre Kleidung einem Fachbetrieb überlassen, z. B. der chemischen Reinigung.

Cola

Frische Flecken des braunen Erfrischungsgetränks lösen sich normalerweise schon bei der ersten Wäsche auf. Gegen alte Flecken hilft zunächst etwas Feinwaschmittel auf dem Fleck und dann Mineralwasser als Lösungsmittel.

Colorwaschmittel

Eine Riesenwaschkraft mit eingebautem Farbschutz bieten moderne Colorwaschmittel. Durch den Verzicht auf optische Aufheller werden die Farben geschont, und mit speziellen Inhaltsstoffen wird die Wäsche vor dem 'Ausbluten' farbiger Teile geschützt.

Curry

Eine Prise Curry kann nicht nur Ihr Leibgericht verschärfen, sondern auch Ihr Fleckenproblem. Denn bei falscher Behandlung entwickelt sich die feine Würze schnell zu einem harten Problem. Deshalb bearbeiten Sie Curry zunächst wie Mayonnaise und Senf: Spülen Sie den Fleck erst mit lauwarmen Wasser, und reiben Sie anschließend die Stelle mit Glyzerin ein, oder nehmen Sie bei empfindlichen Stoffen Kölnisch Wasser, Spiritus oder Weingeist.

D

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Dosierung

Auch in der Waschküche gilt: Die richtigen Zutaten sind das beste Rezept. Wasserhärte, Waschmittel und Weichspüler können in der falschen Dosierung das Waschergebnis schwächen. Zuwenig Waschmittel führt zu ungenügenden Waschergebnissen und zur Vergrauung der Wäsche. Zuviel Waschmittel erzeugt zuviel Schaum, was zu einer schlechten Waschmechanik führt und damit zu einem unbefriedigenden Waschergebnis. Beachten Sie deshalb die Angaben auf der Waschmittelverpackung genauso wie die Angaben Ihres Wasserwerkes über den Härtegrad Ihres Wassers.

E

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Ei

Ein Eifleck am Morgen bringt keine Sorgen, wenn Sie das Ei nicht verreiben, sondern salzen. Den getrockneten Fleck können Sie dann ausbürsten und mit kaltem Wasser abtupfen. Wenn das Gelbe und das Weiße vom Ei anschließend immer noch zu sehen sind, empfiehlt sich verdünnter Salmiakgeist.

Einweichen

Bevor es für grobe Flecken in der Waschmaschine rund geht, brauchen einige von ihnen eine Extrabehandlung im Waschbecken oder eine Vorwäsche in der Maschine. Der Badezusatz im Waschbecken muß nicht unbedingt ein Fein- oder Handwaschmittel sein. Auch Milch oder Salzwasser helfen oft bei der Vorbehandlung hartnäckiger Flecken.

Eiscreme

Wenn die Kraft der Sonne den kühlen Schmelz zum klebrigen Rinnsal verdünnt und auch die Waffel als Deich versagt, sind schnell die unangenehmen Spuren des Sommers zu sehen. Dann hilft zunächst eine Mischung aus Spiritus und Salmiakgeist auf dem Fleck. Den Rest beseitigen Sie anschließend mit lauwarmem, klarem Wasser.

Erdbeeren

Die süßesten Früchte machen nicht sauer, wenn Sie den Fleck zunächst mit einer lauwarmen Seifenlauge behandeln. Bei empfindlichem Gewebe empfiehlt sich auch etwas reiner Alkohol.

Eukalyptusöl

Alte oder feste Flecken, z. B. von Teer oder Harz, werden durch Eukalyptusöl weich wie Butter. Wenn Sie diese Mischung dann trocknen lassen, können Sie den Fleck leicht abkratzen. Sollte anschließend ein Ölrand zurückbleiben, genügt etwas Alkohol für restlose Sauberkeit - wie bei der Entfernung von Fett.

F

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Farbe

Malerfarbe auf der Kleidung ist kein Grund schwarzzusehen. Vorausgesetzt, Sie wissen, um welche Art von Farbe es sich handelt. Wasserlösliche Farben beseitigen Sie am besten mit Kern- oder Gallseife vorweg und einer anschließenden Wäsche. Für Ölfarben nehmen Sie vor dem Waschen Terpentinöl, das Sie auch für die Entfernung von Lackfarben gebrauchen können. Acrylfarbe braucht dagegen schon verschärfte Maßnahmen: Mischen Sie Spiritus mit einigen Tropfen Salmiakgeist und betupfen Sie, vielleicht mehrmals, vor dem Waschen den Fleck.

Farbechtheit

Wenn das gelbe Trikot seine Farbe verliert, wurde es mit der falschen Farbe behandelt. Denn nicht nur manche fernöstlichen Schneider verzichten bei der Herstellung auf teure, waschechte Farben. Außerdem können optische Aufheller im Waschmittel für fleckige Verfärbungen sorgen. Prüfen Sie die Farbechtheit, indem Sie mit einem feuchten weißen Tuch an dem Stoff reiben. Wenn Sie ein 'Ausbluten' der Farben befürchten, waschen Sie den Stoff gesondert, z. B. in der Badewanne, oder verwenden Sie ein spezielles Colorwaschmittel.

Feinwaschmittel

Wie der Name schon sagt, behandeln Feinwaschmittel die Wäsche besonders sanft. Ohne Bleichmittel und ohne optische Aufheller. Zarte Farben bleiben damit erhalten, empfindliche Textilien, die nur eine Wäsche bei 30 °C bis 40 °C vertragen, werden geschont - vor allem dann, wenn Sie die Wäsche im Feinwaschprogramm der Waschmaschine behandeln.

Fett

Die Fettreduktion gehört zu den einfachen Kapiteln der Fleckenentfernung. Meist genügen etwas Spülmittel oder warmes Seifenwasser und eine Maschinenwäsche. Dabei empfiehlt sich der Einsatz eines Flüssigwaschmittels, das mehr Tenside enthält als pulverförmiges Waschmittel und dadurch Fett besonders gut entfernt. Ein altes Hausmittel ist auch Kartoffelmehl, mit dem das Fett zunächst aufgesaugt und dann ausgebürstet wird. Ist der Fleck dann immer noch nicht weg, helfen z. B. Kristallsodawasser oder eine Abreibung mit Seife und eine folgende möglichst heiße Wäsche. Alternativ wirken auch Weingeist, Alkohol oder Seifenspiritus. Lediglich Wolle kann mit Benzin vorbehandelt werden.

Filzstift

Die Spuren eines Filzstiftes sind - wie die eines Kugelschreibers - nur schwer zu beseitigen, denn die Farbstoffe bleiben hartnäckig im Stoff. Unterm Strich hilft es, wenn Sie, falls nötig mehrmals, die Farben vor der Wäsche mit etwas Glyzerin oder Alkohol und Terpentin lösen.

Fleckensalz

Manchmal fehlt nur etwas Salz, um das Ergebnis abzurunden. Mit einer zusätzlichen Portion Fleckensalz im Hauptwaschgang lösen sich besonders hartnäckige bleichbare Flecken auf strapazierfähigen Stoffen leichter. Damit wird schon bei niedrigen Temperaturen die Wirkung des Waschmittels verstärkt.

Flüssigwaschmittel

Die Alternative zum Pulver ist das Waschmittel aus der Flasche. Es enthält besonders viele Tenside und wirkt am besten bei niedrigen Temperaturen bis 60 °C. Damit bekommen Sie Ihr Fett besonders aktiv weg.

Fruchtsaft

Wenn wertvolle Vitamine nur Ihre Kleidung stärken, begießen Sie den Fleck zunächst mit etwas Mineralwasser, und waschen Sie das Kleidungsstück anschließend normal in der Maschine. Gegen hartnäckige Flecken hilft zusätzlich etwas flüssiges Feinwaschmittel vor der Wäsche.

G

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Gemüse

Flecken von jungem Gemüse beseitigen Sie normalerweise einfach mit einem Lappen und kaltem Wasser. Nur für Tomaten- und Spinatflecken brauchen Sie warmes Seifenwasser, wobei Sie den Fleck am besten mit rohen Kartoffelscheiben vorbehandeln. Wenn das Gemüse allerdings in Verbindung mit Fett, Mehl und Sahne auf der Kleidung landet, streichen Sie vor dem Waschen etwas Feinwaschmittel auf den Fleck.

Glätten

Endlich gibt es ein zuverlässiges Mittel gegen Falten: das Glätten-Programm der Miele Wäschetrockner. Damit können Sie Schleuderfalten Ihrer gewaschenen Textilien reduzieren, bevor Sie diese auf die Leine hängen. Das Bügeln wird damit glatt erleichtert.

Gras

Grün ist die Hoffnung, und die sollten Sie auch bei einem Grasfleck nicht verlieren. Vorausgesetzt, Sie lassen zunächst kein Wasser an den Fleck, denn das würde die Beseitigung erschweren. Sinnvoller ist: vor einer heißen Wäsche verdünnten Salmiakgeist oder Zitronensaft auf den Fleck geben. Gegen ältere Grasflecken hilft ein altes Hausmittel: Weichen Sie die beschmutzte Stelle zunächst in Sauermilch ein, und spülen Sie mit frischer Milch nach. Dagegen empfiehlt sich bei Seide eine Mischung aus Seifenspiritus und Salmiakgeist. Bei Flanell eine Mischung aus Eiweiß und Glyzerin. Und wenn Sie mit einem hellen Sommerkleid im Grünen waren, behandeln Sie entsprechende Flecken zunächst mit etwas Weingeist.

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Handwaschmittel

Nicht nur im Urlaub liegen die Vorteile dieser Waschsubstanz auf der Hand. Auch der Kragenschmutz eines normalen Waschtags kann damit beseitigt werden, wenn Sie den Kragen vor der Wäsche mit dem Handwaschmittel abtupfen.

Harz

Legen Sie das Problem zunächst auf Eis. Dann können Sie den Fleck leichter abkratzen und anschließend mit Alkohol bekämpfen. Oder mit Spiritus, Seifenspiritus, Terpentinöl oder Weingeist. Saugen Sie das Gemisch mit Löschpapier auf. Altes Harz weichen Sie zunächst am besten mit Butter auf. Kratzen Sie danach das gelöste Harz behutsam mit einem Messer ab, und waschen Sie den verbleibenden Rest mit Seifenspiritus ab. Manche Revierförster, die mit dem klebrigen Problem aus dem Wald kommen, empfehlen auch Lackverdünner als altbewährtes Hausmittel.

Hautcreme

Gegen fettige Hautcreme helfen zunächst die gleichen Lösungsmittel wie bei Butter. Für die Farbreste ist das Beste ein zusätzliches Bleichmittel. Auch Waschbenzin hilft gegen Hautcreme - aber besser nicht auf der Haut, sondern nur auf der Kleidung.

Heidelbeeren

Buttermilch ist gesund - auch bei der Bekämpfung von Heidelbeerflecken. Weichen Sie darin für einige Zeit den Fleck ein, spülen Sie den Milchshake anschließend erst mit kaltem Wasser und dann mit warmen Wasser aus. Ein anderes - ebenso altes wie gesundes - Hausmittel ist der Saft der Zitrone.

Honig

Wenn das Gold der Bienen Ihre Kleidung verziert, nehmen Sie zunächst warmes Wasser. Dann behandeln Sie den süßen Klecks direkt mit etwas Flüssigwaschmittel.

I

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J

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Jod

Die Bekämpfung des Wundmittels kann zu einer größeren Operation werden, wenn nicht sofort erste Hilfe geleistet wird: Feuchten Sie den Fleck mit heißem Wasser an, und behandeln Sie ihn mit der Schnittfläche einer halbierten rohen Kartoffel und etwas Salmiakgeist. Wahrscheinlich müssen Sie diese Therapie mehrmals wiederholen.

Johannisbeersaft

Dunkler Johannisbeersaft löst sich wie jeder Obstsaft meistens nach der ersten Wäsche. Bei hartnäckigen Flecken können Sie dem Waschmittel etwas Fleckensalz hinzufügen. Alternativ hilft auch vor dem Waschen eine Behandlung mit warmem Alkohol, Zitronensaft, Essig, Salz oder weißem Johannisbeersaft.

K

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Klimamembran

Wind und Wetter verträgt die moderne Mikrofaser genauso schadlos wie eine Waschmaschine. Vorausgesetzt, Sie beachten die Pflegehinweise auf dem Etikett. Sogar ein Schonprogramm im Trockner macht das pflegeleichte Material mit.

Kaffee

Suchen Sie nicht erst lange im Kaffeesatz nach einem Hinweis für die richtige Behandlung des Flecks. Wenn Milch im Kaffee war, betupfen Sie die braune Stelle zuerst mit kaltem Wasser. Tupfen Sie anschließend warmes Glyzerin auf den Fleck, und waschen Sie ihn mit warmem Wasser aus. Möchten Sie zusätzlich etwas Seife nehmen, greifen Sie nur zu Gallseife. Damit reduzieren Sie auch auf Samt und Seide Kaffeespuren. Wenn der Kaffee vorher schwarz, ohne Milch in der Tasse dampfte, behandeln Sie den Fleck zunächst mit lauwarmen Seifenwasser. Bei alten Kaffeeflecken reichern Sie die Lauge mit einer Prise Salz an, und decken Sie den Fleck anschließend mit Glyzerin und Eigelb ein. Spülen Sie nach einer halben Stunde das Gemisch erst mit kaltem und dann mit lauwarmen Wasser aus. Bei farbigen, waschbaren Stoffen hilft ein Milchbad. Sobald die Milch sauer geworden ist, waschen Sie den Fleck mit lauwarmen Wasser aus.

Kakao

Kakao schwimmt in Milch und braucht als Fleck die gleiche Behandlung wie der weiße Kalziumspender: erst kaltes, dann warmes Wasser. Auf keinen Fall umgekehrt, denn sonst wird der Fleck unangenehm. Weichen Sie die Kleidung anschließend in Salzwasser ein. Sollten nach dem Waschen immer noch Kakaospuren zu sehen sein, betupfen Sie den Fleck mit dem ungesalzenen Kochwasser von Kartoffeln. Bei empfindlichen Stoffen legen Sie den Fleck so lange in Milch ein, bis diese sauer wird, und spülen anschließend den Fleck erst mit kaltem und dann mit heißem Wasser aus.

Kamelhaar

Textilien aus den Flaumhaaren der ein- und zweihöckrigen Wüstenschiffe sind nicht nur ein wärmender und strapazierfähiger Schutz in eiskalten Wüstennächten. Sie sind auch besonders leicht und verfilzungsfrei.

Kaschmir

Im rauhen Klima des Himalaya-Gebirges liefert die Kaschmir-Ziege einen der edelsten und teuersten Rohstoffe für die Textilindustrie. Nur 100 bis 300 Gramm des feinen Kälteschutzes werden pro Ziege und Jahr ausgekämmt. Da Kaschmir-Wolle Feuchtigkeit gut aufnimmt und weiterleitet, wird sie gerne in Steppbetten verarbeitet. Außerdem ist edles Kaschmir z. B. die Basis für Schals, Pullover, Anzüge, Sakkos und Socken. Die Reinigung erfolgt wie bei Angora-Wolle in einer nicht zu heißen Handwäsche mit einem sanften Feinwaschmittel.

Kaugummi

Führen Sie den Kaugummi zunächst in seinen ursprünglichen Zustand zurück: Härten Sie ihn durch eine Abkühlung im Gefrierfach. Danach läßt sich der Fleck leicht abkratzen oder ausbürsten. Zusätzlich können Sie die Reinigung mit etwas Alkohol verstärken.

Kirschen

Gegen den roten Saft des kernigen Obstes hilft zunächst der Saft einer ausgepreßten Zitrone. Auch Seifenwasser und eine anschließende Behandlung mit Milch helfen sofort und auf der Stelle.

Kochwäsche

Ein heißes Bad ist gut gegen Flecken, wenn die Kleidung es verträgt. Denn oft verschwinden bei 95 °C auch die letzten Reste großer und kleiner Mißgeschicke. Ob Ihre Kleidung so hohe Temperaturen verträgt, lesen Sie im jeweiligen Pflegehinweis. Außerdem sollten Sie bei der Zusammenstellung der Kochwäsche darauf achten, daß nur farbechte Wäsche zusammenkommt, um ein 'Ausbluten' der Farben auszuschließen.

Kragenschmutz

Der Kragen ist die Visitenkarte einer guten Kleidung. Deshalb gibt es für die Behandlung dieser Region Handwaschmittel in praktischer Tubenform, die auch im Reisegepäck noch Platz finden.

Kühlschrank

Manches Fleckenproblem sollte man erst einmal auf Eis legen. Denn im harten Zustand lassen sich z. B. Kaugummi- oder Wachsflecken leichter bekämpfen. Außerdem vermindert eine Abkühlung auf Minusgrade bei empfindlicher Angora-Wolle die Flusenbildung.

Kugelschreiber

Machen Sie gute Miene zum bösen Fleck. Für dieses Problem brauchen Sie Zeit und etwas Alkohol, Hausbenzin oder Zitronensaft. Für Wolle nehmen Sie besser Kölnisch Wasser oder Seifenspiritus. Wenn Sie anschließend Ihre Kleidung wie üblich reinigen, müßte der Fleck wieder weg sein.

L

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Lambswool

Sechs Monate alte Lämmer sind die Lieferanten dieser besonders feinen Wolle. Das Material ist im gestrickten Zustand sehr elastisch und verschleißfest, vorausgesetzt, es wird beim Waschen schonend behandelt. Hohe Temperaturen mag die empfindliche Lambswool genauso wenig wie einen Trockner.

Leder

Kein zweites Material vereinigt so viele nützliche Eigenschaften wie echtes Leder. Es ist nicht nur zäh und robust, sondern auch anschmiegsam, atmungsaktiv und formtreu. Es saugt die Feuchtigkeit des Körpers auf, weist aber Wind und Wetter ab. Seine natürlich gewachsene Maserung ist das Zeichen für Echtheit und Exklusivität. Die Besonderheit des Materials erfordert auch eine entsprechende Behandlung und Pflege. Vor allem Sonne und Hitze sind Gift für Leder. Es wird hart und brüchig, Veloursleder verbleicht schneller. Trocknen Sie feuchtes Leder nicht an einer Heizung, sondern auf einem Bügel an frischer Luft. Anschließend beseitigen Sie Regenflecken mit einem Gummischwamm. Straßenschmutz und andere leichte Flecken verschwinden mit einem weichen Tuch und handwarmem Wasser. Versuchen Sie es aber niemals mit verschärften Mitteln wie z. B. Terpentin. Grobe Flecken sind ein Fall für eine gute Spezialreinigung.

Leinen

Schon die alten Ägypter hüllten sich gerne in diesen luftigen Stoff. Durch die unregelmäßige Stärke der Fasern wirkt Leinen meist rauh und faltig. Dieser 'Knitter-Look' gilt als Markenzeichen des Stoffes, dessen kühlende Eigenschaft gerade im Sommer beliebt ist. Hochwertiges Leinen präsentiert sich in mattem, schönen Glanz und 'knittert edel'. Damit das so bleibt, sollten Sie die individuellen Pflegehinweise im Kleidungsetikett beachten.

Likör

Ein Schuß Likör ist kein Malheur, wenn Sie ihn zunächst mit etwas Hochprozentigem bekämpfen, z. B. mit Alkohol oder mit verdünntem Spiritus. Danach empfiehlt sich die Weiterbehandlung mit warmer Seifenlauge und lauwarmen Wasser zum Ausspülen.

M

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Magenbitter

Bevor Ihnen das Kräuterdestillat auf den Magen schlägt, beseitigen Sie seine Spuren wie einen Likörfleck, also zuerst mit Alkohol und dann mit einer warmen Seifenlauge.

Marmelade

Wenn 60 % Fruchtanteil bei Ihnen 100 % Aufmerksamkeit erzeugen, genügen meistens ein Lappen und warmes Wasser. Bei hartnäckigem Brotaufstrich verstärken Sie Ihre Fleckenbekämpfung so wie bei Erdbeeren mit einer Seifenlauge oder etwas Alkohol.

Mayonnaise

Mayonnaise wird schnell ein dickes Problem, wenn Sie den Klecks falsch behandeln. Tupfen Sie zunächst lauwarmes Wasser auf die Stelle oder entfernen Sie das Gröbste mit einem Messer. Tupfen Sie anschließend Glyzerin auf den Fleck, bei Samt und Seide Kölnisch Wasser, Spiritus oder Weingeist. Sind nach der nächsten Wäsche immer noch Spuren zu sehen, nehmen Sie verdünnten Salmiakgeist zur Nachbehandlung.

Merino

In Spanien leben die zotteligen Lieferanten der gleichnamigen Wolle. Sie ist fein und stark gekräuselt und kommt überwiegend bei der Herstellung von Kammgarnen zum Einsatz. Beim Spinnen werden die kurzen Fasern ausgekämmt, so daß ein feines, glattes, langes Garn entsteht, das gerne für feine, leichte Anzüge und Kostüme benutzt wird. Die hohe Qualität des Garns erkennen Sie in Ihrer Kleidung an dem Zeichen 'Reine Schurwolle'. Dort finden Sie auch alle wichtigen Pflegehinweise.

Milch

Eine Extraportion Milch in der Kleidung macht keine Probleme, wenn Sie den Fleck erst mit kaltem Wasser behandeln und ihn dann heiß auswaschen. Lauwarmes Wasser brauchen Sie nur für Samt und Seide.

Mischgewebe

Ein guter Stoff ist manchmal wie ein gutes Parfum: Die Mischung macht den Unterschied. Robuste Baumwolle bekommt durch den Zusatz von Viskose feine Eleganz. Kaschmir wird durch die Mischung mit anderen Fasern auch finanziell tragbarer. Klassische Mischgewebe sind z. B. Gabardine oder Popeline, die aus einer Verbindung von Baumwolle und synthetischen Fasern bestehen. Auch Mikrofaserstoffe sind immer eine Kombination von unterschiedlichen Grundstoffen. Für die Pflege bedeutet dies: mehr Vorsicht bei der Wahl der Mittel. Der empfindlichste Bestandteil im Stoff bestimmt das Reinigungsprogramm. Hinweise dafür finden Sie im Kleidungsetikett.

Mohair

Ein im wahrsten Sinne des Wortes märchenhafter Stoff aus 1001 Nacht. Denn Mohair leitet sich aus dem arabischen 'muchajjor' ab und das bedeutet 'Stoff aus Ziegenhaar'. Es ist daher auch die Angoraziege, aus deren feinem, gewelltem Haar diese besonders weiche und glänzende Wolle gewonnen wird. Das gleichnamige Kaninchen liefert dagegen Angora. Also bitte nicht verwechseln, falls Sie mal eine kleine Zucht planen. Mohairgarne lassen sich im übrigen sehr gut färben und werden oft zur Veredelung von Geweben aus reiner Schurwolle verwendet.

Motten

Wolle ist ganz nach dem Geschmack hungriger Motten. Allerdings gibt es Appetitzügler, die bereits unsere Großeltern kannten. Der Duft von Zedernholz oder Lavendel macht den Anflug unattraktiv.

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Nagellack

Lack auf der Kleidung entfernen Sie mit heißem Spiritus oder Aceton. Wobei Aceton nicht für empfindliche und synthetische Stoffe geeignet ist.

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Obst

Etwas Fruchtgeschmack in der Kleidung ist meistens kein großes Problem, wenn Sie den Fleck vor der nächsten Wäsche mit etwas Fleckensalz bestreuen. Sind die Vitamine dann immer noch sichtbar, betupfen Sie die Stelle mit warmen Alkohol, Essig oder Zitronensaft. Alte Obstflecken entfernen sich oft bereits nach einem mehrstündigen Bad in Buttermilch mit einem Schuß Zitronensaft. Bei empfindlichen Stoffen wirken auch Salmiakgeist und Seifenspiritus. Einige Früchtchen brauchen allerdings eine gesonderte Behandlung: Pfirsiche, Orangen und Erdbeeren, Heidelbeeren, Kirschen.

Öl

Öl und Fett haben viele Gemeinsamkeiten - auch bei der Beseitigung auf der Kleidung.

Orangen

Wie Pfirsichflecken werden auch die Spuren der Zitrusfrüchte mit Glyzerin aufgeweicht und einen Tag später gewaschen. Bei schwachem Erfolg muß dieser Prozeß mehrmals wiederholt werden.

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Polyamid

'Abends waschen und über Nacht trocknen lassen' war bereits nach dem zweiten Weltkrieg die revolutionäre Pflegeanleitung für die neuen Nylonstrümpfe der Frauen. Dank der wasserabweisenden Wirkung dieser Synthetikfasern ist die Wäsche heute nicht anders zu reinigen, wobei es allerdings empfehlenswert ist, die zarten Strümpfe in einem Wäschebeutel zu waschen.

Parfum

Die Spuren edler Essenzen 'verduften' am besten mit reinem Alkohol. Auf Seide können die Spuren eines betörenden Duftes die Farben zerstören.

Pflegehinweis

Eine Sprache versteht die ganze Welt: die Zeichensprache im Pflegeetikett Ihrer Kleidung. International genormte Symbole zeigen Ihnen, ob und wie Sie den Stoff waschen, trocknen, bügeln, chloren und chemisch reinigen können.

Plüschtier

Ob der Teddy auch nach einigen Runden in der Waschmaschine eine gute Figur macht, erkennen Sie am Pflegehinweis. Wenn der dichte Samt mit den langen Florfäden waschbar ist, sollten Sie das Schmusetier abschließend nicht auf der Heizung trocknen, sondern gut schleudern und ausschütteln, damit der Flor nicht zusammenklebt.

Polyester

Feine 'Kunststoffdrähte' aus Polyester sind sehr reiß- und scheuer fest. Deshalb eignen sie sich gut für pflegeleichte Textilien. Sie vertragen die im Etikett angegebene Temperatur in der Waschmaschine, schrumpfen nicht und knittern kaum. Außerdem sind sie ein Freund fetthaltiger Flecken: Sie binden das Fett stärker als Naturfasern. So werden bei Mischgeweben durch den Polyesteranteil Fettvorräte leichter aufgesaugt und effektiver bekämpft.

Popeline

Diese besonders dichte, glänzende veredelte Version des Baumwollgewebes ist so unkompliziert und strapazierfähig wie normale Baumwolle. Auch bei der Pflege und Fleckenentfernung bestehen Gemeinsamkeiten. Allerdings darf die Kleidung vor der Spurenbeseitigung nicht angestaubt sein, da sonst Ränder entstehen können.

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Ramie-Cotton

Die feinen, festen Fasern der fernöstlichen Ramie-Pflanze sind auch unter dem Namen 'Chinagras' bekannt. Sie veredeln die reißfeste Baumwolle zu einem weichen und feinen Mischgewebe mit schönem Glanz. Damit dieser erhalten bleibt und das Gewebe beim Waschen nicht einläuft, sollten Sie Kleidung aus Ramie-Cotton vor der ersten Wäsche über Nacht einweichen.

Rost

Die bräunlichen Zeichen der Zeit erfordern oft eine zeitraubende Behandlung. Zunächst halten Sie den Fleck in heißen Wasserdampf, in dem etwas Glyzerin enthalten ist. Auf hellen, weniger empfindlichen Stoffen und auf Wolle oder Samt und Seide können Sie den Stoff allerdings gut ausspülen. Für dunkle, empfindliche Stoffe nehmen Sie vor dem Zitronensaft zunächst Seifenspiritus. Zum Schluß tupfen Sie etwas reinen Spiritus auf die Stelle. Rostflecken auf farbigen, waschbaren Stoffen verschwinden auch, wenn Sie den Fleck vor dem Waschen über Nacht in saurer Milch einweichen.

Rotwein

Gegen Rotwein hilft Weißwein. Auch Sherry oder klarer Alkohol bekämpfen den Fleck hochprozentig sicher. Aber das beste Mittel gegen den edlen Traubensaft ist und bleibt eine große Prise Salz. Auf jeden Fall ist es ratsam, sich dem Fleck so schnell wie möglich zu widmen. Ehe Sie die Waschmaschine einschalten, empfiehlt sich noch ein Spritzer Zitronensaft auf dem Fleck. Ist er anschließend nicht weg, legen Sie den Stoff vor der nächsten Wäsche über Nacht in Buttermilch. Wenn das auch nicht hilft, versuchen Sie es zum Schluß mit Glyzerin. Samt und Seide vertragen keine Salz- und Weißweinbehandlung, sondern lassen nur Mais- und Kartoffelmehl zu. Gegen verbliebene Rotweinreste helfen dann verdünnter Salmiakgeist, Weingeist oder Seifenspiritus.

Ruß

Wenn Sie an einem Rußfleck reiben, sehen wir schwarz für dessen Bekämpfung. Denn dadurch verzieht sich der dunkle Rauch noch tiefer ins Gewebe. Klopfen und pusten Sie lieber zunächst, und streuen Sie anschließend Kartoffel- und Sägemehl oder, bei weißen, kochfesten Stoffen, etwas Salz auf den Fleck. Wenn er sich danach nicht abschütteln läßt, versuchen Sie es mit etwas Alkohol.

S

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Samt

So wie eine robuste Jeans ist auch ein edler Samtstoff aus Baumwolle gefertigt. Damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten. Wenn im Pflegehinweis das Waschsymbol enthalten ist, wenden Sie das Kleidungsstück zunächst. Schütteln Sie nach dem Schleudern den Stoff sehr fest aus, und lassen Sie ihn auf einem aufblasbaren Bügel trocknen. Damit sich der Flor des Materials wieder aufrichten kann, sollten Sie den Stoff zwischendurch immer wieder aufschütteln. Bei der Fleckenentfernung empfiehlt es sich, von mechanischen Fleckenentfernern Abstand zu halten, denn sonst können sich Fasern lösen und den edlen Eindruck zerstören.

Schokolade

Wenn die zarte Versuchung zum harten Problem wird, kratzen Sie den Fleck zunächst mit einem Messer an. Mischen Sie Alkohol oder Glyzerin mit einem Eigelb, und lassen Sie das Ganze auf der braunen Stelle kurz einwirken. Waschen Sie den Stoff anschließend in einer warmen Seifenlauge. Alternativ können Sie die gute Schokolade auch in Milch schwimmen lassen und nach einiger Zeit auswaschen.

Schuhcreme

Etwas Schuhcreme gehört zu einem gepflegten Auftritt - aber nicht auf der Kleidung. Dagegen hilft Terpentin relativ zuverlässig. Wenn nicht, versuchen Sie es mit einer Mischung aus Seifenspiritus und Salmiakgeist. So empfindliche Stoffe wie Samt und Seide vertragen kein Terpentin, sondern besser eine Behandlung mit Spiritus und anschließend mit stark verdünntem Salmiakgeist. Und wenn Creme des Schuhs an den Socken hängt, reiben Sie den Fleck zunächst mit erhitztem Alkohol ab, bevor Sie ihn mit verdünntem Salmiakgeist auswaschen.

Schurwolle

Nicht jede Wolle darf sich 'Reine Schurwolle' nennen. Nur die frisch verarbeitete, erste Schur von gesunden Schafen erhält diese Auszeichnung. Im Gegensatz zu gewöhnlicher Wolle haben die Fasern einen natürlichen, edlen Glanz. Reine Schurwolle ist knitterarm und in filzfreier Ausführung meistens leicht in der Maschine waschbar. Als Zeichen der Besonderheit finden Sie in Ihrer Kleidung das international bekannte Wollsiegel-Etikett. Daneben stehen meistens alle wichtigen Daten für die sanfte Pflege des natürlichen Stoffes.

Seide

Der asiatische Maulbeerbaum ist die ursprüngliche Heimat der Seidenraupe. Sie liefert die feinsten und kostbarsten Rohfasern der Welt. Seide ist leichter, weicher und trotzdem reißfester als jeder andere Stoff. Nur Motten und Bakterien meiden den angenehmen Kontakt mit dem edlen Material. Damit Seide ihr exklusives Aussehen bewahrt, bedarf es einer besonders sorgfältigen Pflege. Seide mag keine starke Sonnenbestrahlung. Seide ist luftig und braucht frische Luft bei der Lagerung.

Senf

Bevor jeder seinen Senf dazugibt, hören Sie auf den Rat einer weisen Großmutter: Bearbeiten Sie den Senffleck zunächst mit warmer Seifenlauge. Sollte er anschließend immer noch zu sehen sein, versuchen Sie es mit Wasser und einem Schuß Salmiakgeist. Danach hilft nur noch Glyzerin. Allerdings nicht auf Samt und Seide. Hier sollten Sie wie bei Mayonnaise- und Curry-Flecken nur sanft mit Kölnisch Wasser oder etwas Spiritus vorgehen.

Spinat

Zu Spinat passen frische Kartoffeln. Genauer gesagt: Streichen Sie eine rohe Kartoffel über den Spinatfleck, und waschen Sie ihn anschließend mit Seifenwasser aus.

Straßenschmutz

Das Grau der Straßen verbannen Sie mit einer sanften Bürste aus Ihrer Kleidung. Damit sich die Flecken noch leichter aus dem Staub machen, benetzen Sie die Borsten mit etwas Wasser oder Waschbenzin.

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Tabak

Gegen vergilbte Tabakspuren hilft das Gelbe vom Ei zusammen mit einer Mischung aus Spiritus oder Weingeist. Alternativ wirkt auch etwas Glyzerin. Das gewählte Mittel wird nach ca. einer Stunde mit klarem Alkohol ausgespült. Ältere Flecken können Sie vor der o. g. Behandlung auch mit Zitronensäure anfeuchten.

Tee

Wenn das Wasser für den Tee noch warm ist, nutzen Sie es zur möglichst schnellen ersten Behandlung des Teeflecks. Als Unterstützung hilft Ihnen dabei Gallseife im Wasser. Für hartnäckige Flecken wiederum empfiehlt sich eine Mischung aus Glyzerin und Eigelb, die man nach ca. einer Stunde auswaschen kann.

Teer

Bestreichen Sie die dunkle zähe Masse zunächst mit Butter. Wie bei Harz wird der Fleck damit verbunden, so daß Sie nach dem Einwirken die ersten, groben Spuren bereits vorsichtig entfernen können. Greifen Sie anschließend zum Alkohol oder zu etwas Terpentin, und behandeln Sie damit den Fleck. Legen Sie dickes Küchenpapier darunter, damit die Reste aufgesaugt werden. Ein anderer 'heißer Tip' ist die Bearbeitung mit dem Bügeleisen. Legen Sie dabei den Fleck zwischen saugstarkes Löschpapier.

Temperatur

Nicht jeder Stoff darf heiß gebadet werden. Bevor es dadurch zu Schrumpfungserscheinungen kommt, sehen Sie vor der Wäsche auf das Pflegeetikett. Im Symbol des Waschbottichs finden Sie die angemessene Waschtemperatur.

Tinte

Wenn Sie keine Buttermilch mögen, wirkt auch das ungesalzene Kochwasser weißer Bohnen gegen die Flecken der Tinte. Auch Zitronensaft hat sich bewährt. Etwas vorsichtiger sollten Sie mit Essig oder warmer Seifenlauge vorgehen. Beobachten Sie deren Wirkung zunächst an einer unauffälligen Stelle des Stoffes.

Tomatenketchup

Den Fleck vom Klassiker des 'Fast food' beseitigen Sie so schnell, wie er entstanden ist, wenn Sie ihn mit lauwarmer Seifenlauge oder mit Wasser und einem Schuß Salmiakgeist behandeln. Sie können ihn auch mit flüssigem Feinwaschmittel vor der Wäsche bereits anlösen.

TShirts

Die hautfreundlichen Trikots aus Baumwolle gehören zu den angenehmen Pflege-Fällen. Denn der strapazierfähige und schweißsaugende Stoff läßt auch stärkste Fleckenbekämpfung zu. Weitere Hinweise für die richtige Behandlung finden Sie in den eingenähten Pflegehinweisen.

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Umweltverträglichkeit

Ein Industrieunternehmen trägt eine große Verantwortung, was Belastung und Entlastung der Umwelt betrifft. Keine Frage also, daß wir mit unserer Umwelt durch den Einsatz modernster Anlagentechnik sparsamst umgehen und kritische Stoffe vermeiden. Aber allein schon durch die sprichwörtlich lange Lebensdauer unserer Produkte leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Umwelt. Niedrigste Verbrauchswerte sind bei Miele selbstverständlich.

Unbekannte Flecken

Unbekanntes sollte man immer mit Vorsicht behandeln. Nähern Sie sich dem Problem zunächst mit einer Analyse des Stoffes. Auf farbigen, waschbaren Stoffen kommt Eigelb gut zur Wirkung. Spülen Sie den Fleck nach dem Aufweichen mit kaltem Wasser aus. Weiße, gestärkte Stoffe sollten zunächst mit Kölnisch Wasser oder Spiritus betupft werden. Anschließend reiben Sie eine verdünnte Lösung aus Salmiakgeist und Gallseife auf den Fleck oder weichen ihn über Nacht darin ein. Für Wolle greifen Sie zu Mais- bzw. Kartoffelmehl oder zu Essig und Kartoffelstärke. Erwärmen Sie diese Zutaten in Wasser, und benetzen Sie damit den Fleck. Sobald die Lösung eingetrocknet ist, kann der Fleck ausgebürstet werden. Auf Samt gebettete Flecken wischen Sie mit einem in Essig getränkten Leinentuch ab, danach waschen Sie die Stelle mit klarem Wasser aus.

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Viskose

Ein Rohstoff eleganter und luftiger Mode kommt nicht von der Weide, sondern direkt aus dem Wald: Fichten- und Buchenholz ist die Basis für hochwertige Viskose. Grobes Holz, Stroh und Baumwollabfälle werden chemisch aufgeschlossen und anschließend zu seidig glänzenden Viskosefasern gesponnen. Das Material zeichnet sich durch hohe Farbechtheit aus und ist ein natürlicher Bestandteil luftiger Sommermode. Da es allerdings auch leicht einläuft und knittert, sollten Sie den Stoff vor der ersten Wäsche in kaltem Wasser einweichen und nach jeder Wäsche direkt auf einen Bügel hängen.

Voll und Universalwaschmittel

Neben einer guten Waschmaschine gehört ein Vollwaschmittel zur Grundausstattung jedes Waschprogramms. Damit wird die Wäsche bei allen Temperaturen bis 95 °C nicht nur sauber, sonder rein.

Vorbehandeln

Erhöhen Sie die Erfolgschance Ihrer Waschmaschine. Behandeln Sie stärkere Flecken zunächst nach den Tips in diesem Lexikon. Oder bearbeiten Sie den Stoff vor der Wäsche mit einem Handwaschmittel. Sie können die Riesenwaschkraft zusätzlich verstärken.

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Wachs

Die unangenehmen Folgen einer schummrigen Beleuchtung können Sie leicht wieder ausbügeln: Kratzen Sie zunächst vorsichtig die gröbsten Wachsreste ab. Legen Sie anschließend den befleckten Stoff zwischen Lösch- oder Küchenpapier, und Bügeln Sie bei niedriger Temperatur von innen nach außen über das Wachs. Wechseln Sie öfter das Papier. Wenn abschließend noch Farbreste zu sehen sind, betupfen Sie die Stelle mit Spiritus.

Wäschetrockner

Mit einem Wäschetrockner sind Sie unabhängig von Wind und Wetter. Bitte beachten Sie die Pflegehinweise im Einnähetikett

Waschmittel

Im Land der Riesenwaschkraft gibt es ein riesiges Angebot an Zaubermitteln gegen den Schmutz: Vollwaschmittel für alle Temperaturbereiche, Colorwaschmittel für farbige Stoffe, die nicht 'Ausbluten' sollen, Feinwaschmittel für die sanfte Pflege empfindlicher Textilien im unteren Temperaturbereich, Wollwaschmittel für flauschig-weiche Schmusewolle, Gardinenwaschmittel für die Beseitigung von Grauschleiern in Vorhängen. Außerdem kann die Wirkung der Waschmittel zusätzlich z.B. mit Waschhilfsmitteln wie Fleckensalz und Handwaschmitteln oder mit Waschkraftverstärkern verstärkt werden. Welches das richtige Mittel zum Fleck ist, entscheiden die Art und Stärke der Verschmutzung und die Pflegehinweise im Kleidungsetikett.

Wasserhärte

Hartes Wasser braucht mehr Waschmittel als weiches, um die Wäsche porentief sauber zu waschen. Deshalb empfiehlt sich ein Anruf in Ihrem Wasserwerk, damit Sie die Dosierung des Waschmittels optimal bemessen können.

Weichspüler

Wenn Sie sich ein paar zusätzliche Streicheleinheiten wünschen, waschen Sie Ihre Wäsche im letzten Spülvorgang mit Weichspüler. Damit bleiben Handtücher und Pyjamas angenehm flauschig. Außerdem verhindern Sie damit die elektromagnetische Aufladung Ihrer Kleidung. Auf den Einsatz von Weichspülern kann allerdings oft verzichtet werden, wenn nach dem Waschen ein Wäschetrockner eingesetzt wird.

Weisswein

Weißwein sollte nicht lange lagern, bevor er beseitigt wird. Spülen Sie ihn direkt mit heißem Wasser aus. Um die Feuchtigkeit anschließend besser aufzusaugen, bestreuen Sie den Fleck großzügig mit Salz - ein Rezept, das sich auch als erfolgreiches Gegenmittel bei Rotwein bewährt hat.

Wolle

Hinter dem Begriff 'Wolle' kann sich vieles verbergen. Zum Beispiel mechanisch oder chemisch behandelte, oft sogar alte Fasern des natürlichen Stoffes. Nur die erste Schur gesunder Lämmer, die frisch versponnen wurde, darf sich 'Reine Schurwolle' nennen. So oder so sollten Sie bei der Pflege die gleiche Vorsicht walten lassen und Ihren Lieblingspulli mit dem Wollwaschprogramm und einem Wollwaschmittel in Berührung bringen. Das ist schonender als jede Handwäsche, wie wissenschaftliche Gutachten bestätigen.

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Zahnpasta

Auf der Kleidung beseitigen Sie Zahnpasta wie auf den Zähnen: Einfach kräftig mit lauwarmem Wasser ausspülen.

Zucker

Das Beste zum Schluß: Zucker ist ein leichtes Problem bei der Bekämpfung von Flecken. Vorausgesetzt, Sie handeln schnell. Mit warmem Wasser löst sich der klebrige Fall sehr leicht. Ältere Flecken brauchen Unterstützung durch eine Mischung aus Salmiakgeist und Glyzerin. Bei gefärbten Süßigkeiten gibt es einen endgültigen Tip: Beenden Sie das Ganze mit Zitronenwasser.